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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
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64 HI- Vom Wissen und Ahnen.

setzen. Mir ist keine bekannt, die es sich zumZweck nähme, uns die Wissenschaft des zu-künftigen Zustandes, zumal seiner äußern Beschaf-fenheit nach, demonstrativ zu geben; alsReligion will und gibt sie nur Hoffnung, Zu-versicht, Glauben. Eher hat es eine gewis-se Philosophie gegeben, die sich anmaßte, ausder Natur unserer Seele sogar Verrichtungen ihreskünftigen Daseyns zu demonstriren. Dochwir wollen uns durchaus keine Seitenblicke erlauben.

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Also zuerst: warum ist's nicht gut, sein künf-tiges Sicksal in diesem Leben vorauszuwiffen? Wennes der Natkschluß, die Fügung, dasWerk der höchsten Weisheit und Güteselbst ist, warum nicht? Diese zu wissen, sobald und ganz als möglich, sollte man glauben,kann nie schaden.

S.

Und müßte vielmehr viel helfen. Mit diesemSchluß der Vorsehung hätten wir ja die Reise-charte unseres Leb ens vor uns, und sähen,wohin eine unsichtbare Macht das Schiff steure?wohin es, jetzt und dann, und im Ganzen, dieWinde führen? Oder hatte die himmlischeWeisheit nur mit unserer Thorheit ein Spiel?Fände sie es nothwendig, uns als Kinder durch'sganze Leben hindurch mit dem Leben selbst zu täu-schen? und lockte uns alle, wie Lehrlinge der L o-

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