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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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III. Vom Wissen und Ahnen. 43

oder drei Biedermännern nach, weiß mein jetzt nichtsals trunkene Ideen nachzulallen, unserer werthenMuttersprache, die ohnedem hart genug ist, die nochübrigen Vokalen, sammt Bindewörtern, Schwanzund Ohren abzuschneiden, sich, statt erster Gefühle,durch Keckheit, Taumel, Grobheit zu unterscheiden in weniger Zeit, wo werden die Schwärmer derArt scyn? Gegentheils die alten Herrn, die dasitzen und jammern, wissen nicht, woran es liegt?Herzen ihren alten, weyland klassischen, Styl so ge-dankenlos, wie der alte Swift im ersten Anfall sei-ner Thorhcit den armen alten Herrn bejammerte,den er im Spiegel da vor sich sah; schlafen unsanftauf ihren Lorbeer», regen sich, und wissen nichtweiter welche arme Wortfchwärmer sind die?Stimmen der Tage vor Alters! Apothekenalter, abgefallener Herbstblattcr, und sehen nicht,was da im Walde knospt und grünet.

Der Strom der Litteratur rinnt wie Strom imWeltmeer in aus - und cingekehrten Winkeln; jetztheißt Philosophie, was bald Schwärmerei heißt,und so im Gegentheilc. Wohl, wer im Strom«fleußt, und nicht auf dem alten Schlamm einesWinkels thronet! Wer kümmert sich jetzt um Bov-in er und Gottsched, als in dem, was beidefür deutsche Sprache und Kritik wirklich thaten?Und was sie gethan haben, kann ihnen kein T..-.nehmen. Kepler und Leibnitz, Lesfing undKleist werden sich mit dem letzten BiedermannDeutschlands begegnen, was auch das Schicksal nochfür Windstürme mit ihren Wissenschaften und Kün-sten im Sinne habe. Freilich aber braucht jeneHerders Werke z, Phil. u. Gesch. VII. D