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II. Das Ge heim niß
durch Belohnung des Fleißes, durch gegen-seitige Billigkeit, durch gemeinsameTreue allein auszurichten sey, was Kriege, Verfol-gungen, Aufstände, Revolutionen bewirken, allesdas hat in unwidersprechlichen Proben die Geschichtedes vergangenen Jahrhunderts gezeigt. Verdienst-voll, wer sie vor Augen stellt, und mit unwiderleg-baren Erweisen die Menschen menschlich zu seyngebietet. Die Folgen des Lasters und der Tugend,der Vernunft und Unvernunft, der Liebe und desHaffes unter den Menschen werden unter dem Glan-ze des Rechts und der Wahrheit, das fort-gehende Epos der Men schenges chichte.
Hier sollte ein Gottergesprach folgen. Aberehe es ausgezeichnet wurde, ist der Verfasser selbstin die Wohnungen der Unsterblichkeit entrückt wor-den. Ein Fragment, welches die Abhandlung schlies-sen sollte, ist in dem eilften Stück der Adrasteaerhalten worden. Hier ist es.
Um unfern Freund von dcm Verdacht zu be-freien , als habe er zu kühn Göttinnen zu unseremFeste gerufen, deren Gang in der Geschichte heilig-unmerkbar sen: denn wer Vermag (sagt man) die
Regel des Rechts und der Wahrheit in allen Ver-änderungen derselben, in jeder Begebenheit desmenschlichen Geschickes zu finden? rede ich jetzt.