der Geschichte.
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Unglück ihr Spiel haben, welche andere Göttin könn-te der Geschichte vorstehn, als Ne m e si s - 2c d r er-sten, die Tochter Jupiters, die scharfe Be-merken», die strenge Vergelterin, die Höchstbillige,die Hochverehrte.
ES überschritte die Grenzen des heutigen Tages,den Umriß genauer zu zeichnen, unter welchem dieGeschichtschreiber des Alterthums, Herodot, Thu-cydides, Polybius, Sallust, Livius, Ta-citus, Plutarch, Herodian u. f. der mes-senden Göttin gehuldigt haben; dieser vernünf-tiger und scharfblickender, abergläubischer Jener; ge-wiß indessen ist's, daß, je mehr sich auch hier derNebel des Sinnlos-Wunderbaren hob, undman im Gange menschlicher Begebenheiten undSchicksale Ordnung und Regel erkannte: destolehrreich-erfreulicher ward die Geschichte. Jetzt, dakeine schadenfrohe feindselige Ate auf den Köpfen derMenschen muthwillig spielte, dagegen eine Gesetzgebe-rin still in den Busen blickte, und nach einer Re-gel die Zügel lenkte, da ward der vernünftige wieder unvernünftige Mensch, das Steigen und Fallendes Glücks der Reiche nach den Sitten ihrer Be-wohner, das xoLo cil ^>iu s jooco äi ruerrv, wo-rauf im Zusammenhänge der Dinge Alles ankommt,einem Maas unterworfen; es ward eine Philo-sophie der Weltgeschichte. Wenn Frechheitder Menschen, wenn Unwissenheit und Aberglaubesie verdunkelten, laugneten und das Richtmaas derWahrheit krümmten, so trug ditse Keckheit selbst dieVergeltung auf dem Rücken mit sich, Unsinn undFrevel, Blendung und Verderben.