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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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II. Das Geheimniß

derKampf mit dem S c h i c k sa l(gleich-sam mit unsichtbar - widerstrebenden Geistern) imZeitlauf großer, starker, glücklicher Menschen das ist,was die t h e i l n e hm e n de Betrachtung am mei-sten anzieht: wie anders, als daß in der Geschichtemenschlicher Dinge dies uns am meisten beschäftigt.

Setzt man viertens bei) einem Griechen hinzu,daß der Reichthum und. die Macht der Barbaren,verglichen mit der Beschränktheit und dem Gefühlder Griechen nothwendig ihr Auge auf eine Gottheitbegierig machen mußte?, die dieser Barbaren Machtbeugte, ihren Uebermuth stürzte: so ward mit oderohne Namen eineN e m e si s - Ad r a st e a " dieSchutzgottin der griechischen und ist's aller Men-sch e n - G e sc h i c h te, ihr wesentlich, von ihr un-abtrennllch. Möge sie, wie es dem Gange der Cul-tur gemäß ist von rohen Menschen zuerst roh, d i.schadenfroh, neidisch - verderblich, gedacht werden ; >emehr Key gezähmten Leidenschaften auch in Uebersichtder Geschichte besonnene Klugheit und Ueberlegungwuchsen, desto heiler trat jene Nemesis auf ih-rem Siegeswagen hervor, die wir als die gerech-teste, lang -nachsehende, schnell- erei-lende Lenkerin aller menschlichenS c h i c k sa l e verehren. Nirgend stiert sic ihrenTriumph still-prächtiger als in der Geschichte. Ohnesie zu nennen, weihet sich ihr der Geschichtforscher;der Aufseherin Wagen schwebt über ihm, ihr Schrittnahet seinem Ohr, wenn er den Gang der Begeben-heiten bemerket. Entwedet ist die Geschichte nichts als«ine vernünftlose Wiedererzählung äußerer Zufälle,oder wenn nichts Zufall, wenn in den Zufällen Geistist, mit denen Vernunft und Unvernunft, Glück und