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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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^ I. Da seigcne Schicksal. 21

Wenns Unglückbringende Menschen gieb.t,so sind cs nicht diese trübsinnige, sondern jene kecke,stolze, freche Menschen, die sich dazu berufen glauben,alles zu ordnen, ihr Bildnifi jedermann aufzuprägen.Verstanden und mißverstanden machen diese vieleVerwirrung; sie rücken die Stühle von ihrem Ork,rücken Menschen aus ihrem Gedankenkreise, prägendiesen ihre Grundsätze ein, nach denen jene dochnicht handeln können, und verwüsten damit mensch-liche Gemüther. Gut, daß diese Dämonen, sie mö-gen offenbar oder verstohlen handeln, selten erschei-nen; wenige von ihnen können auf GenerationenUnglück verbreiten. Gegen sie aber sollten sich allegesetzten Gemüther vereint wapnen.

Man spricht oft von unglücklichen Fami-lien; und warum sollte es deren nicht geben? Er-ben sich nicht falsche Grundsätze und Gcdankenver-wirrungen, böse Anlagen und Leidenschaften wie Seu-chen und Gebrechen fort? und werden sie nicht oftdurch Erziehung genähcet? Die Geschichte zeigt unsExempel derselben und giebt uns zugleich guten Ratban die Hand. Kannst du, so heile das Familien-Ucbel; und es wird eine gesunde Sproße hecvor-blühcn, die den Unglücksnamen hinwegnimmt, die vombösen Dämon das Haus reinigt. Kannst du esnicht, so knüpfe, wenn der scheue Genius dich warnt,dein Schicksal nicht an das Schicksal des dir gesähr-lich.-scheincnden Hauses. Oft,, singet Horaz,

traf de» UnschuldigenZusammt dem Schuldigen Jupiters Racherstrqhl.

Mit hinkendem, doch sicherm Tritte

Folgt dem Verbrecher die ernste Strafe.