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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
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I. D as e ig e ne S c hic k sa l. 19

Glück an. Fremden Unternehmungen selben sie sicham kräftigsten dadurch entgegen, daß sie solche entwe-der im Keim vernichteten oder den Apfel reifen lie-ßen, bis er in ihren Schoos sank. Statt Neuer Tafelndes Schicksals sicherten sie sich, und ließen jede Horaihr Werk vollenden.

Sehr unterrichtend ließen sich diese Anmerkun-gen mit Beyspielen der Geschichte belegen- und aufgroße oder kleine Veränderungen der Welt änwcn-den; wir wollen indeß liebet, den vorigen Grundsätzengemäß- noch einige Schicksalsworte durchgehen,deren Mißbrauch viel Böses stiftet.

Man spricht z. B. von glücklichen oderunglücklichen Menschen; -,jeue dürfen sichAlles erlauben und es gelingt; diese verfolgt auchHey den besten Unternehmungen ein Unhold- ihrunglückliches Schicksal."

Der Ursprung dieser Benennungen fällt in dieÄUgen. Es giebt - wie man sagt, glücklichge-bohre ne Menschen- denen Alles geräth, denen AllesWohl ansieht. Ihr Anblick gewinnt die Herzen- ihrBetragen schafft ihnen Freunde, ihre Zuthätigkeit zuMenschen dringt Menschen auf ihre Seite- ihre Be-hendigkeit, ihre Klugheit lässet sie nicht leicht einettMißgriff thun, dies Glück flößt ihnen Zutrauen zusich, andern Zutrauen zu ihnen ein, es macht ihnenMttth Nur daß dieser Muth kein Uebermuthwerde! Auch sie haben einen höchsten Punck,den sie nicht überschreiten dürfen; sonst sagt das alteSprüchwort:die hohen Steiger fallen gern; dieguten Schwimmer ertrinken gern.^ Julius Cä-sar, der diese Zuversicht zu sich in hohem Maasund doch nicht im Uebetmaas hatte, der mit vie-