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I. Das eigene Schicksal.
theil zu nehmen, ihm, wo wir können, mit Rath zuhelfen, seine Last zu erleichtern, sein Glück zu fördern,gebietet uns allen Menschenliebe, oft Freundschaft,Pflicht und Tugend. Aber uns selbst, vielleicht aufLebenslang, zu verlassen, um einem fremden Geniuszu dienen, ihm mit Aufopferung unserer selbst blindzu folgen, das verbietet unS unser Genius, der,wenn wir seine Warnung nicht achten, zu seiner Zeitdafür hart strafet. Es giebt imperatorische Menschen,die von der Natur dazu bestimmt zu seyn glauben,die Führer anderer zu seyn, in entscheidenden Augen-blicken über ihr Schicksal zu gebieten und eS mit ei-nem Wink zu lenken. Wohl, wenn sie auch Herrendieses Schicksals waren, und ihre Macht sich bis indie Brust des Andern erstreckte, dessen Berhangnißaus ihrer Meynung sie zu bestimmen wagen. Da diesaber nicht ist, so bleibet dem, der andre für sich rä-chen, wählen, sorgen ließ, zuletzt nichts übrig, alsentweder die von einem fremden Verstände verwickel-ten Faden mit eigenem Verstände, so gut er kann,aufzulöscn, oder dem Wagen des andern, der übersein Schicksal gebot, demüthig zu folgen. Will ergroßmüthig ein Auge auf dich werfen, und mit denZügeln, in denen du dahcrschleichst, seine Hand be-mühen, so ists Gnade; wo nicht, so schreibe dirsselbst zu, wenn du dafür geachtet wirst, wefür dudich selbst achtetest, da du dich als eine unbedeuten-de Zahl der hohen Nummer beygeselltest. Versöhnedeinen Genius, so viel du kannst, und mache dichselbst geltend.
Es giebt Verbindungen in der Welt, da dasSchicksal Eines Menschen durch Naturgesetze