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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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8 I. D a s e i g en e S c h i c k s a l.

mit uns zu handeln, weil wir selbst in-consequent sind. Es ist mächtig groß,weil wir selbst sehr klein sind.

Gewöhnlich legt man dem Schicksal Jnconse-quenzen Key und nennet diese Zufall. Es giebtZufalle in der Welt, und deren sind unendlich viele;um so mehrere treffen uns, je mehr uns alles Zu-fall ist, d. i. je weniger wir consequcnt handeln. Dawird uns zuletzt alles Zufall. Das Wort Schick-sal deutet indessen ganz etwas anders an, cineRei-h e, eine unwandelbare Ordnung, nach fe st-gcstellten Grundsätzen, seyen diese in un-serem oder in einem höheren und dem höchsten Ge-müthe. Es wäre sehr anmaßend zu denken, daß imungeheuren Inbegriff aller Dinge nirgend eine Con-scquenz sc»,, als die das schwache menschliche Ge-müts, hineindichtel.

Gerade umgekehrt sehen »vir die ungeheuersteEonsequenz im Reich der Natur, und finden denSamen der Inkonsequenz allein in uns; und findenzu eben der Zeit, daß diese Jnconsequenz, als einAttentat gegen die zusammenhängende Natur, unsmächtig strafe. Kein Verbrechen solcher Art findetVerzeihung ; weder durch Reue kann es gebüßt, nochdurch Thranen versprochener Aenderung weggeheuchelt»verden. Und so lange die Menschen nicht die thö-richte Vermessenheit aufgcben,sie können dem Gan-ge der Natur Trotz bieten, und als überirdische We-sen, die Gesetze derselben ändern," so lange verfolgtund ereilt sie billig ihr Schicksal.

Nicht der Mensch, keine Elasse von Menschen,

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