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gcthan, Herr Graf, mich an einen Ort zu versetzen, woich so glücklich gewesen bin. Da, wo man glücklich ge-wesen ist, muß man sterben."
„Ach! alle Ihre Worte, Madame, fallen bitter undbrennend auf mein Herz, um so bitterer und um so bren-nender, als Sie Recht haben, wenn Sie mich hassen: ichhabe Ihr ganzes Unglück verursacht. Warum werfen Siemir meine Schuld nicht vor, warum klagen Sie michnicht an?"
„Sie hassen, Sic anschuldigen; Sic, Edmond . . .den Mann, der meinem Sohne das Leben gerettet hat,hassen, anschuldigen, den» nicht wahr, es ist Ihre unseligeblutige Absicht gewesen, Herrn von Morccrf den Sohn zutödten, auf den er so stolz war? Oh! schauen Sie michan, und Sie werden sehen, ob an mir auch nur ein Scheinvon Vorwurf wahrzunchmcn ist."
Der Graf schlug seine Augen auf und betrachteteMercedes, welche, halb stehend, ihre Hände gegen ihnansstreckte.
„Oh! schauen Sic mich an," fuhr sie mit einem Ge-fühle tiefer Schwermut!) fort; „man kann den Glanz mei-ner Augen heute ertragen, cs ist nicht mehr die Zeit, woich Evmond Dantes zulächelte, der mich dort an demFenster jener von seinem alten Vater bewohnten Mansardeerwartete . . . Seit damals sind viele schmerzliche Tageverlaufen und haben einen Abgrund zwischen mir und jenerZeit gegraben. Sie auklagen, Edmond, Sie hassen, meinFreund, nein! mich klage ich an, mich hasse ich! Oh!ich Elende!" rief sie die Hände faltend und die Augenzum Himmel aufschlagcnd. „Bin ich bestraft worden!...Ich halte die Religion, die Unschuld, die Liebe, dieses drei-fache Glück, das die Engel bildet, und ich Elende zweifeltean Gott."
Monte Christo ging einen Schritt ans sie zu undreichte ihr schweigend die Hand.
„Stein," sprach sic, sachte die ihrige znrückzichcnd,„nein, mein Freund, berühren Sic mich nicht. Sic