Druckschrift 
24/27 (1846)
Entstehung
Seite
148
Einzelbild herunterladen
 

148

Auf jede Weise, meine Mutter."

Wohl, es sei, doch diese zweihundert Franken?"

Diese zweihundert Franken sind hier, und nochweitere zweihundert. Ich habe meine Uhr um hundertFranken verkauft, und die Vreloquen um dreihundert;was das ein Glück ist! Brcloguen, welche dreimalso viel Werth waren, als die Uhr; immer die herrlicheGeschichte des Ueberflusses! Wir find also reich, daSie statt der hundert und vierzehn Franken, die Siezu Ihrer Reise brauchen, zweihundert und fünfzighaben."

Doch wir find etwas in diesem Hause schuldig?"

Dreißig Franken, ich bezahle sic von meinen hun-dert und fünfzig Franken; das ist abgemacht, und da ichnicht mehr als achtzig Franken brauche, um die Reise zumachen, so sehen Sie, daß ich im Luruö schwimme. Doch,das ist noch nicht Alles, was sagen Sie hiezu, meineMutter?"

Albert zog aus einem kleinen Carnet mit goldenemSchlosse, einem Ueberrestc seiner Phantasien oder vielleichteinem zärtlichen Andenken von einer jener geheimnißvollen,verschleierten Frauen, welche an die kleine Thürc klopften,Albert zog aus einem Carnet ein Bittet von tausendFranken.

Was ist das?" fragte Mercedes.

Tausend Franken, meine Mutter. Lch! es ist voll-kommen viereckig."

Doch woher hast Du diese tausend Franken?"

Hören Sie und gerathen Sie nicht zu sehr in Be-wegung."

Und Albert stand auf und küßte seine Mutter wieder-holt auf beide Wangen, und hielt nur inne, um ihr indas Gesicht zu schauen.

Sie können sich gar nicht denken, meine Mutter,wie schön ich Sie finde!" sagte der junge Mann miteinem tiefen Gefühle kindlicher Liebe;Sie sind in der