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kniecn. Ich bitte mich zu entschuldigen, ihr Herren — ich wünschezu beten."
Der Herzog von Glamorgan und Sir Wycherly Wycbccombehalfen dem Admiral niedcrkniecn; Gallcygo folgte hierauf, wie dießseine Gewohnheit war, dem Beispiele seines Herrn, der sodann dasHaupt auf seines Dieners Schulter stützte. Dieser rührende Anblickbrachte die andern Alle in dieselbe demuthvolle Stellung — Wy-chcrly, Mildred und ihre Kinder -nebst dem Herzog knieten niederund vereinigten sich in stillen Gebeten.
Eines nach dem andern erhob sich; nur Gallcygo und seinHerr blieben immer noch ans dem Steinpflaster kniecn. Endlichnäherte sich Geoffrey Elcvcl.rnd den Beiden, richtete den Greisempor und setzte ihn wieder mitWychcrly'ö Beistand in dem Stuhlenieder. Hier saß er, mit einem ruhigen Lächeln auf seine» betagtenZügen, die offenen Augen ansihcincnd auf den Namen seines Freun-des geheftet - sie waren toet und erstarrt. Ein Herzschlag hatteden Strom seines Lebens Plötzlich unterbrochen.
So verschied Sir Gcroinse Oakcs, nachdem er das vollsteMaaß der Jahre und der Ehren erschöpft hatte — einer der tap-fersten und glücklichsten Scckapitäne Englands. Er hatte seine Zeitausgcdauert, und einen ncuenBclcg für die Wahrheit geliefert, daßweltlicher Erfolg nicht genügt, um des Menschen Bestimmung zuvollenden, denn er hatte in gewissem Grade seine eigenen Geistes-kräfte und mit ihnen das Bewußtsein alles Dessen überlebt, waser jemals gethan und was er sich Alles verdient hatte. Als einengeringen Ersatz für dieses Nachlassen der Natur hatte er noch ein-mal einen zitternden Blick auf eine der anregendsten Scenen undauf das weithin beständigste Gefühl eines langen Lebens geworfen,welches Gott in Seiner Gnade in demselben Augenblicke endigenließ, da er seiner Größe und Herrlichkeit eine dcmuthsvolle Huldi-gung dargcbracht hatte.
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Druck von C. Hosjmann in Stuttgart.