687
„Das thaten wir ja — das thaten wir ja," fuhr der alteManu ernsthaft fort, und es gewährte einen großartigen Anblick,wie er sich nun erhob, und immer noch edel und voll feinen An-stands, dabei von all' seinem angeborenen Feuer erfüllt, den Zuhö-rern gegcnüberstand — „das thaten wir ja! de Vcrvillin war ansunserer Rechten, des Prez auf unserer Linken — der Ranch drohteuns Alle zu ersticken — Bnnting — nein, der junge Wychccombestand mir zur Seite; er sagte, ein frischer Franzmann komme zwi-schen uns und den Pluto hereingesegelt, Sir — Verhüt' es Gott!dachte ich, denn wir hatten der Feinde schon wahrlich genug.Dort kommt er! Seht, da ist ihr fliegendes Klüverbanmcnde —und dort - - nun, Wychccombe? — Das ist der alte Römer,der dort durch den Ranch dahersegelt! — Der Cäsar selber! unddort steht Dick und der junge Geoffrc? Cleveland — er war vonEurer Familie, Herzog — dort steht Dick Bluewatcr, zwischen denKardeclenhäuptern und winkt mit dem Hute herüber — H u r r a h!— Er ist endlich doch noch getreu! — Er ist doch noch getreu —Hurrah! Hnrrah!"
Die Hellen Töne erhoben sich gleich dem Schmettern der Trom-pete, und das Hnrrah des edlen Seemanns klang zwischen den Spitz-bogen der Kathedrale, so daß Alle, welche es hörten, erschraken, alsob sic eine Stimme aus dem Grabe vernommen hätten. Sir Ger-vaisc selbst schien erstaunt und schaute halb betroffen und halb er-freut nach der gewölbten Decke empor.
„Ist dieß Bowldero oder Glamorgan House, mein Herr Her-zog?" fragte er flüsternd.
„Keines von beiden, Admiral Oakcs, sondern die Westminster-Abtei — und dieß hier ist das Grab Eures Freundes, des Contre-admirals Richard Bluewatcr."
„Gallcygo, hilf mir ans meine Kniee," fuhr der Greis in derWeise eines zurechtgewiesenen Schulknaben fort. „Der Stolzestevon uns Allen sollte vor Gott in seinem eigenen Tempel nieder-