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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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mannes zusammenlas, der im Begriffe steht, den bisherigen Ortzu verlassen, um seine Arbeit an einem andern wieder aufzunehmen:ich meines Theils bin bereit, seiner Bitte nachzukommcn."

Mit diesen Wortensschob er Galleygo und Gcoffrcy vor sich herzum Zimmer hinaus, verließ cs dann selbst und verschloß die Thüre.

Sobald sich Sir Gervaise mit seinem Freunde allein befand,kniecte er an dessen Sterbebette nieder und betete, indem er dieHand des Sterbenden mit seinen beiden umklammerte. Mrs. Drit-tens Beispiel und die Erschütterung seines eigenen Herzens ver-langten dieses Opfer; sobald dasselbe gebracht war, fühlte er einegroße Erleichterung i» sich, während sein Schmerz ihn vorher bei-nahe zu ersticken gedroht hatte.

Willst du mir vergebe», Gervaise?" flüsterte Bluewater.

Nur dieses Wort nicht nur dieses Wort nicht, mein theurerFreund. Wir Alle haben unsere Augenblicke der Schwäche und be-dürfen insgesammt der Verzeihung. Möge mir Gott meine Sün-den so gewiß vergeben, als ich deinerJrrthümcr von Herzen vergesse!"

Gott segne dich, Oakcs, und erhalte dich als denselben bie-deren, treuherzigen Manu, der du immer gewesen!"

Sir Gervaise begrub sein Antlitz in die Bettvorhänge undstöhnte laut.

Küsse mich, Oakes," flüsterte der Contreadmiral.

Der Kommandirende erhob sich von seinen Knieen, um diesenWunsch zu erfüllen, und beugte sich über den Körper seines Freun-des. Als er die Largcbotene Wange geküßt hatte, glänzte ein wohl-wollendes Lächeln auf dem Angesichte des Sterbenden und sein Athcmstockte. Es dauerte noch etwa eine halbe Minute, bis der letzte, sobezeichnende Athcmzug, der aus der menschlichen Brust hervorkommt,ausgehaucht war.

Den Rest der Nacht brachte Sir Gervaise Oakes allein in demTodtenzimmer zu; ohne zu ermüden, ging er darin aus und nieder,und rief sich die vielen Scenen von Freude, Gefahr, Schmerz und