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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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ten Trennung nur wenig zu sagen. Er küßte sie, segnete sie noch-mals, und winkte dann, daß man sie entfernen möchte.

Auch Mrs. Dutton bekam ihren vollen Antheil an seinen letz-ten Liebesbezeigungen; er hatte nämlich gewünscht, daß sie nochverweilen möchte, auch Nachdem Wychcrly und Mildrcd das Zimmerverlassen hatten.

»Ihrer zärtlichen Mutterliebe verdanken wir es, vortrefflicheFrau," sprach er, mit einer Stimme, die jetzt beinahe zu einemFlüstern herabgcsunken wardaß sich Mildred für ihre jetzigeStellung so wohlgecignet zeigt. Ihr Wiederfinden wäre wohl nochpeinlicher als ihr Verlust gewesen, wenn sie ihrer Familie als einWesen ohne Erziehung, mit gemeinen Sitten und Grundsätzenzurückgegeben worden wäre."

Das hätte bei Mildred unter allen denkbaren Umständen wohlniemals der Fall sein können, Sir," gab die weinende Matrone zurAntwort.Die Natur hat für das theure Kind zu viel gcthan, alsdaß sie selbst in den drückendsten Verhältnissen des Lebens andersals zart und lieblich hätte erscheinen können."

So wie es ist, ist's jedenfalls besser, und Gott sei dafür ge-priesen, daß er ihrer Kindheit eine solche Beschützerin zur Seitestellte. Sie find dem Kinde Alles in Allem gewesen, und sie wirdsich bemühen, Ihnen in Ihren alten Tagen dafür zu lohnen."

Davon war Mrs. Dutton zu fest überzeugt, als daß es wei-terer Versicherungen bedurft hätte; sie knieete an dem Lager desSterbenden nieder, empfing seinen Segen, betete dann einige Mi-nuten mit tiefer Inbrunst und entfernte sich gleichfalls.

Von jetzt an bis gegen Mitternacht ereignete sich nichts Außer-gewöhnliches, und Magrath ließ mehr als einmal seine freudigenAhnungen laut werden, daß der Viceadmiral wohl noch bis zumMorgen am Leben bleiben könnte.

Eine Stunde vor Tag lebte jedoch der Verwundete in einerWeise wieder aus, welche dem Arzt Besorgnisse einflößte. Er wußte,

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