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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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zum ersten Male, feit dieser seiner Wunde empfangen, mischte sichjetzt die Religion in seine Gedanken. Er hatte Gott seinen innigen,obwohl stummen Dank für jenen Sieg dargebracht; das war ihmaber noch nicht eingefallen, daß Blncwatcr einige Vorbereitung aufseinen Tod nöthig haben könnte.

Wünschest du vielleicht den Kaplan des Plantagenet noch ein-mal zu spreche», Dick?" fragte er zärtlich besorgt;du bist keinPapist, das wenigstens weiß ich gewiß."

Darin hast du auch ganz recht, Gervaisc. Ich betrachtealle Kirchen auch die alleinseligmachende katholische Kirche, wenndu so willst als ein bloßes Gnadcnmittcl, das die ewige Barm-herzigkeit uns gewährt hat? um schwache Menschen ans ihrem Pil-gerpsade aufzurichtcn; ich glaube aber auch, daß es noch einenkürzeren Weg zu Seiner Vergebung gibt, als mittelst dieser ge-wöhnlichen Zugänge. In wie weit ich recht haben mag," fuhr erlächelnd fort,wird in wenigen Stunden wohl Niemand besser alsich selbst wissen."

Freunde müssen sich in jenem künftigen Leben wieder sehen,Bluewater; es streitet wider alle Vernunft, zu glauben, daß Die,welche sich in diesem Leben so innig geliebt haben, in einer andernWelt für immer getrennt sein sollen."

Wir wollen es hoffen, Oakes," sprach Bluewater und ergriffdes Viceadmirals Handwir wollen dieses hoffen. Doch wer-den wir dort wohl keine Schiffe finden keine Kreuzfahrtenkeine Siege keine Triumphe! Erst in solchen Augenblicken wieich sic jetzt erreicht habe, gelingt es uns, die Dinge in ihrem wahrenLichte zu schauen. Von Allem, was nun an mir vorüber ist, ge-währt mir deine treue, unwandelbare Freundschaft jetzt noch diegrößte Befriedigung!"

Jetzt konnte der Viceadmiral nicht länger widerstehen erwandte sich bei Seite und weinte. Dieser Tribut, welchen er derNatur entrichtete, war an einem so männlichen Charakter selbst

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