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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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der Wohlthat selbst stets im richtigen Verhältnisse gestanden. Erkonnte freilich nicht verhindern, daß er noch manchmal des Tagesgedachte, wo er selbst auf dem nämlichen Schiffe Lieutenant gewesen,auf dem der Coutreadmiral als Kadet gedient hatte; aber er erin-nerte sich dieses Umstandes wenigstens nicht mehr mit der Bitter-keit, welche er früher zuweilen dabei gefühlt hatte. Im Gegentheilstellte sich diese Thatsache seinem Geiste nur noch als die fernsteunter den vielen Landmarken dar, welche sie während ihrer langen,gemeinschaftlichen Dienstzeit aufnotirt hatten.

Nun, Stowcl," bemerkte Blnewater mit trübem Lächeln,selbst der alte Casar muß zurück gelassen werden, wenn wir vomLeben Abschied nehmen. Es ist eine Seltenheit, wenn ein Flaggen-kapitän gegen seinen Vorgesetzten nicht Mancherlei auf dem Herzenhat, und ich bitte Euch aufrichtig, mir Alles zu vergeben und zuvergessen, worin ich vielleicht gegen Euch gefehlt haben mag."

Der Himmel stehe mir bei, Sir! Ich bin wahrhaftigweit entfernt, an so Etwas zu denken! Im Gegentheil, ich dachteeben daran, wie wenig ich damals, als wir zusammen aus derKalypso waren, es für möglich gehalten hätte, daß ich jemals aufdiese Art an Eurem Lager stehen würde. Glaubt mir, AdmiralBlnewater, ich würde von Herzen gern das bischen Leben, dasmir noch übrig geblieben, mit Euch theilen."

»Ich glaub's, Stowcl das würdet Ihr thun. Doch dasist jetzt unmöglich. Ich habe so eben mein letztes Werk in dieserWelt vollendet meine Nichte ist die Gemahlin Sir WycherlyWychecombe's geworden."

Ja, Sir ja, Sir die Ehe ist ohne Zweifel ein ehr-barer Stand, wie ich Mrs. Stowcl schon oft gesagt habe, und siedarf darum nicht gering geachtet werden. Dennoch ist cs sonderbar,daß ein Mann, wie Ihr, der selbst als Junggeselle gelebt hat,gerade noch am Schluffe seiner eigenen Kreuzfahrt eine Trauungs-ceremonie vornehmen läßt, und dieß noch dazu mit Aufopferung von