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Augenblick gewiß sämmtlich eben so sauber und leer, wie eine Kirchesüuf Minuten, nachdem der Segen gesprochen worden."
„Das müßte aber keine von unseren virginischen Kirchen sein,Sir Gervaise," bemerkte Wycherly lächelnd; „denn sie dienen unszugleich als Börsen, wo man Neuigkeiten erzählt und anhört, sobald der Gottesdienst vorüber ist."
„Ja, ja — das ist die alte Regel — erst gebetet, dann ge-plaudert.— Nun, Bnnting, was spricht denn der Contreadmiral?"
„Auf mein Wort, Sir Gervaise, ich weiß nicht, was ich ausdem Signale machen soll, obwohl es leicht genug ist, die Flaggenzu verstehen," gab der verlegene Signaloffizier zur Antwort. „WolltIhr wohl die Güte haben, Sir, und selbst in Eurem Buche Nach-sehen. Die Nummer ist einhundert und vierzig."
„Einhundert und vierzig! Ei, das muß etwas mit ,Anken/zu thun haben! — halt! da ist'S. ,Ankern kann ich nicht, denn ichhabe meine Kabeltaue verlöre»/ Wer Teufels hieß ihu denn ankern ?"
„Das ist's gerade, Sir. Der Signalosfizier auf dem Cäsarmuß sich mit seinen Flaggen vergriffen haben; denn wenn auch dieEntfernung ziemlich beträchtlich ist, so sind doch unsere Gläser gutgenug, um sie zu lesen."
„Vielleicht hat Admiral Btuewater den persönlichen Gehcim-telegraphen spielen lassen, Sir," bemerkte Greenly ruhig.
Der kommandirende Admiral wechselte bei diesem Winke augen-blicklich die Farbe. Zuerst wurde sein Gesicht hochroth, dann wardes blaß wie das Antlitz eines Menschen, der heftige körperlicheSchmerzen auszustehcn hat. Wycherly bemerkte dieses und fragteehrerbietig, ob Sir Gervaise unwohl sei.
„Ich danke Euch, junger Herr," antwortete der Viceadmiralmit schmerzlichem Lächeln; „cs ist vorüber. Ich glaube, ich werdewohl in eine Docke gehen und Magrath nach einigen alten Wundensehen lassen müssen, welche mich zuweilen belästigen. — Mr. Buu-ting, thut mir den Gefallen und verfügt Euch auf's Deck; dort