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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Siebenundzwanzigstes Kapitel.

Wär'st du gestorben, hehrer Führer

In deines Sieges Glanz entschwunden!

Dein Ruhm würd' unscrn Kummer lindernDasi kaum noch schmerzten diese Wunden.

Mrs. Hemans.

^er ereignißreichc Tag begann mit der vollen Pracht einesSommermorgens. Wäre der Wind nicht gewesen, so hätte manden Sonnenaufgang einen der schönsten des ganzen Monats Julinennen können: doch die Brise wehte immer noch frisch ans Nord-westen, und machte dadurch die Luft, für diese Jahreszeit wenigstensungewöhnlich kühl. Die von dem Südwestfturme aufgeregten Wo-gen hatten sich unterdessen völlig zur Ruhe begeben: statt ihrer warbereits wieder das regelmäßige, aber vergleichungsweise unbedeu-tende Anschwellen in Folge der neuen Brise cingctrctcn. Für großeSchiffe mochte man die Wasserfläche sogar geglättet nennen, dochzeigten der Driver und der Active durch ihr uustätes Stampfen, undselbst die Zweidecker durch ihre schwankenden Masten, daß der un-ruhige Ocean noch immer etwas in Bewegung war. Der Wind schienanhalten zu wollen, und war von der Art, welche Seeleute höchstwahrscheinlich eine gute Sechsknotenbrise genannt haben würden.

Leewärts, und immer noch ungefähr eine Meile entfernt, lagdie französische Flotte in schönster Schlachtlinie und in so geschlos-sener, wohlgeregelter Ordnung, daß man hätte zu dem Glauben ver-leitet werden können, Monsieur de Vervillin habe alle Anstalten ge-troffen, um den erwarteten Angriff eben in seiner gegenwärtigen Stel-lung zu erwarten. Seine großen Marssegel lagen alle flach nach hin-ten; die Bramsegel flatterten lose, waren aber mit Schwiepingen undGeitanen wohl aufgeholt; die Klüver waren leewärts von ihrenKlüverbäumen geschwellt und die großen Segel hingen in Gewindenunterhalb der Raacn. Dieß hieß seine Segel znm tapferen Kampfe