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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Ihr habt Euer Schiff so rasch und sicher gehandhabt, daßwir sogar kaum Zeit batten, Euren Kanonen aus dem Wegezu gehen."

Der alte Parker wäre nicht im Stande gewesen, eine Antwortzu geben, und wenn sein Leben davon abgehangeu hätte; er ver-beugte sich blos und fuhr sich mit der Hand über die Augen.

Es war nur noch ein Augenblick übrig, um sich nochmalsverständlich zu machen.

Wenn das Schwert Seiner Majestät für Euer heutigesTagewerk nicht auf Eure Schulter gelegt wird, Sir, so wird eswenigstens nicht mein Fehler sein," fuhr Sir Gervaise fort undwinkte ihm mit dem Hute Lebewohl zu.

So lange dieses Zwiegespräch dauerte, herrschte ans beidenSchiffen so tiefes Stillschweigen, daß man neben Sir Gervaise'svolltönender Stimme nur noch das Klatschen des Wassers unterden Bügen des Earnatic als einzigen begleitenden Laut vernahm;sobald aber der Admiral zu sprechen aufgehört hatte, erhob sichdie Mannschaft auf beiden Schiffen wie ein Mann und brach inein donnerndes Hurrah aus. Die Offiziere stimmten herzhaft mitein, und um das Kompliment voll zu machen, befahl der Komman-dircnde dem Marinecorps des Plantagcnet, vor dem vorüberziehendenSchiffe die Gewehre zu präsentircn.

Der Earnatic aber, dessen Segel wieder sämmtlich gefüllt waren,nahm plötzlich einen frischen Anlauf, und schoß, von einer Wogeemporgehobeu, fast um seine ganze Länge vorwärts. Eine halbeMinute später war er schon vor dem fliegenden Klüverbaumende desPlantagenet, indem er so viel Raum übrig ließ, daß das Admiral-schiff durch seine Bewegung nicht leewärts geworfen wurde.

Kaum war der Earnatic vorüber, als der Achilles sich an-schicktc, seine Stelle einzunehmen. Dieses Schiff hatte mehr Raumvor sich frei gelassen; es brauchte daher blos leicht windwärtsvom Plantagenet zu luven und seine Boleinen los zu lassen, um