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So zwischen Furcht und Hoffnung hin und her geworfen, be-schloß der Oberbefehlshaber, diese Gedanken für den Augenblickans seiner Seele zu verbannen und all' seine Aufmerksamkeit aufden Theil der Flotte zu richten, den er bei sich hatte. Eben alser diesen weisen Entschluß gefaßt hatte, erschienen Greenly undWychccombe zu gleicher Zeit auf der Kampanje.
„Ich bin erfreut, Greenly, Euch mit so hungrigen Blicken zusehen," rief Sir Gervaisc seinem Kapitäne fröhlich entgegen;„ Galleygo hat mir so eben gemeldet, daß das Frühstück aufgetra-gen sei, und da ich weiß, daß Eure eigene Kajüte noch nicht inOrdnung gebracht werden konnte, seit Eure Leute die Kanonenverlassen haben, so hoffe ich, werdet Ihr mir das Vergnügen EurerGesellschaft nicht versagen. Sir Wychcrly, mein tapferer, jungerVirginier, wird gewiß gerne den dritten Stuhl einnehmcn, undsomit wäre unsere Gesellschaft vollständig."
Die beiden Herren willigten dankend ein, und der Viceadmiralwollte eben nach seiner Kajüte vorausgehen — als er mit einemMale auf der Kampanjelciter stehen blieb.
„Sagtet Ihr mir nicht, Wychccombc," fragte er plötzlich,„dem Druid sei der Fockmast gesprungen?"
„Ja, Sir Gervaisc, und zwar sehr schlimm, wie ich glaube— gerade in den Backen. Kapitän Blcwct ließ sein Schiff dieganze Nacht über fürchterlich dahin jagen."
„Ja — er geht fürchterlich um mit seinen Spieren — dieserTom Blewet. Ich war nie ganz sicher, Greenly, so lange er nochLieutenant bei Euch war, ob ich auch noch alle Masten an ihremPlatze finden würde, wenn ich Morgens früh auf's Verdeck kam.Wie viele Klüverbäume und Bramraacn hat er uns auf jenerKreuzfahrt jenseits des Kaps der guten Hoffnung gekostet! Beimheiligen Georg, ich glaube, wenigstens ein Dutzend!"
„Nun, so schlimm war's gerade nicht, Sir Gervaisc; dochhat er mich immerhin um zwei Klüverbäume und drei Bramraacn