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los zu machen. Das Focksegel und die Fock- und Kreuzstagsegelstanden noch auf dem Schiffe; das große Segel, gleichfalls cinge-refft, war in dem Augenblicke, da man die Flagge gestrichen hatte,zum Einsetzen bereit gehalten worden, um das Schiff aus der er-drückenden Umarmung seiner Feinde zu befreien. Wenn es ihmgelang, den Hals des letzteren an Bord zu bringen und die Schotenach hinten zu schaffen, so hatte er gerade so viel Leinwand ein-gesetzt , als der Sturm erlaubte, und ans diesen so höchst wesent-lichen Punkt war nunmehr seine ganze Thätigkeit gerichtet.
In einem Sturme, wie der gegenwärtige, dem nur sehr wenigzu einem wirklichen Orkane fehlte, den Hals des großen Segels auseinem Zweidecker niederzubringen, war mit zwanzig Mann — dießwar die ganze Stärke von Dalsss Kommando — nicht zu unter-nehmen: so nahm er also seine Zuflucht zu dem Beistände seinerFeinde. Als ein gutmüthiger, humoristischer Irländer, der sogar eineoberflächliche Kcnntniß der französischen Sprache besaß , gelang csihm bald, vierzig bis fünfzig seiner Gefangenen in so gute Launezu versetzen, daß sie ihm ihre Hilfe liehen, und so wurde endlichdas große Segel, nicht ohne große Gefahr des Zerreißens, glücklicheingesetzt.
Von diesem Augenblicke an war die Victoire hinsichtlich desSturms und ihrer eigenen Lage weit besser daran, als jedes derenglischen Schiffe, insofern sie alle Segel, die das Unwetter erlaubte,führen konnte, und dafür nicht jene starke Abtrift zu besorgen hatte,welche jedesmal unvermeidlich ist, wenn oben noch vieles Tauwerkeingebunden bleibt. Die Wirkung wurde auch in der That gleich inder ersten Stunde zu Daly's nicht geringer Freude sichtbar. NachVerlauf dieser Zeit befand er sich gerade eine Kabellänge wind-wärts von der Linie, und dieß aus dem einfachen Grunde, weil erleewärts nicht die üblichen Segel hatte einsctzen können.
Wir haben übrigens bei Erwähnung dieses letzteren Umstandesdem Gange der Ereignisse einigermaßen vorgegriffen.
Die beide,, Admirale. ZZ