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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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bezüglichen Stellungen zu treffen. Doch drohte nunmehr das rascheVorrücken der Engländer ein baldiges Zusammentreffen, wenn über-haupt ein solches beabsichtigt wurde, und so war es immerhin Zeit,sich zu rühren, um wenigstens darauf gefaßt zu sciu.

Andererseits herrschte auf dcu englischen Schiffen eine wahreTodtenstille. Die Mannschaft war bereits auf ihren Posten, unddann folgt jedesmal auf Kriegsschiffen ein Augenblick der tiefstenRuhe. Die untere» Stückpsorten blieben geschlossen, und so wardie Bedienungsmannschaft auf dem unteren Verdeck so zu sagen inDunkelheit begraben, während die auf dem oberen immer nochthcilweise durch die Halbpfortcu verdeckt blieb. Auch für die Ma-trosen an den Segeln gab cs im wörtlichen Sinne des Wortes nichtszu thuu, und Alles war scheinbar der Bewegung der mächtigenMaschinen selbst überlassen, auf denen sie schwammen.

Sir Gervaisc, Greeuly und die gewöhnlichen diensthabendenOffiziere blieben immer noch auf der Kampanjc und verwandten dieBlicke kaum einen Augenblick von der Flotte des Feindes.

Jetzt waren der Plantagcnct und der Temcrairc nur noch wenigüber eine Meile von einander, und jeden Augenblick minderte sichdie Entfernung zwischen beiden. Der letztere mußte sich mühsamdurch die Wogen kämpfen, wobei seine Büge bis zu dcu Klüsgatcnin die See versanken, während der crstcrc in rascher, leichter Be-wegung durch die Wcllenschluchtcn und längs der Wogenrcihcndahinzog, indem die geflachten Segel ihn in der schweren Bran-dung, die bei einer solchen Bewegung unvermeidlich war, aufrechterhalten halsen. Noch immer brach sich von Zeit zu Zeit eine hoheWoge au seinem Wctterbord, warf ihren Kamm in einem glän-zenden Wasserbogcn empor und ließ ganze Tonnen Wassers aufdem Verdecke zurück.

Sir Gervaise hatte in seinem Wesen auch jedes Aufflackcruvon Aufregung verloren. Wenn er sprach, so that er cs in freund-lichem , scherzhaftem Tone, wie ihn etwa ein fcingebildetcr Mann