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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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fragte der Admiral, als die Musterung der ganzen Flotte beendigtwar. „Ich hatte gehofft, wenn das Tageslicht wicderkehrte, wür-den wir etwas von ihm zu sehen bekommen."

„Vielleicht ist es auch so ganz gut, wie es jetzt ist, Sir Ger-vaise," crwiederte der Kapitän. „Bei diesem Sturm könnten wirohnedieß fast nichts anderes thun, als einander anschen, und dannsollte Admiral Bluewater erst zu uns gestoßen sein, ehe ich mir so-gar nur soviel wünschte."

„Meint Ihr wirklich so, Master Grecnly? Nun seht, darinseid Ihr im Jrrthum, denn ich würde mich vor ihn hinlcgen undwenn ich ganz allein auf diesem Schiff wäre, nur um zu wissen,wo er wohl zu finden sein möchte, wenn uns das Wetter einmalerlaubt, ein Wörtchen mit ihm zu sprechen."

Noch hatte er seine Rede nicht vollendet, als der Ausgucker aufden vorderen Kreuzhölzern, so stark er konnte, ausrief:

„Segel — ho!"

Im nächsten Augenblicke feuerte die Chloe eine Kanone ab,deren Knall mitten unter dem Brüllen des Sturmes gerade nochgehört wurde, während man den Rauch deutlich über deu Dünstendes Oceans schweben sah. Nachdem dicß vorüber war, konnte manbemerken, wie sie auf ihren nackten Kreuzbramstcngentopp ein Signalaussteckte.

„Eilt hinab, junger Herr," sprach der Viceadmiral und tratan die Brüstung der Kampanje, wo er sich an einen von den Kade-ten des Quarterdecks wendete; „eilt hinab und sagt Mr. Bunting,er möchte herauskommen: die Chloe gebe uns Signale — sagt ihm,er brauche nicht erst nach seinen Knieschnallen zu sehen."

Vor hundert Jahren war diese letztere Einschärfung, obgleichsie noch jetzt aus Schiffen sehr im Gebrauch ist, weit buchstäblichergemeint, als heutzutage, denn damals war der fragliche Artikelbei allen Ständen zu Hause, wenn er auch auf der See nichtimmerwährend getragen wurde.