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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Einundzwanzigstes Kapitel.

Noll nur, du tiefer, blauer Ocean rollSpurlos zelmtausend Flotten auf dir zogen;Zerstörung übt der Mensch am Land! sein GrollAm Strande hört er auf denn auf den WogenSind alle Wracks dein Werk.

Byron.

Es war schon Heller Tag, als Sir Gervaise Oakes auf demVerdecke erschien. Da die Scene, die sich hier seinem Blicke dar-bot, so wie die Eindrücke, welche sie in seiner Seele zurückließ, ambesten geeignet sind, unsere Leser mit dem Stande der Dinge, wieer sechs Stunden nach Verflnß des im letzten Kapitel erwähntenZeitabschnitts beschaffen war, bekannt zu machen, so wollen wirihnen diese Eindrücke in aller Kürze schildern.

Der Sturm war jetzt eben im besten Toben, obwohl dieJahreszeit ihn weniger fühlbar machte, als dieß sonst bei Winter-stürmen der Fall ist. Die Luft war sogar mild und noch immermit dem eigcnthümllchen Seegernche erfüllt, doch fegte sie auch ausAugenblicke mit solcher Wuth quer über die Schaumschichten dahin,daß sic ganze Gipfel der höchsten Wogen meilenweit als Gischt um-herzustreuen drohte. Selbst die Waffervögcl schienen in den Augen-blicken, wo der Sturm am heftigsten wüthete, erschreckt zu sein,schwenkten sich plötzlich mit ihren Flügeln und stürzten sich in dieSee unter ihnen, um dort gegen die Wuth des zweiten Elements,dem sie eigentlich angchörtcn, Schutz zu suchen.

Doch sah Sir Gervaise immer noch, wie seine Flotte mann-haft gegeiz die tobende Flut ankämpfte. Die Schiffe hatten alledie gleiche Leinwand entfaltet, nämlich ein gerefftes Fockscgel, einkleines, dreieckiges Stück festen, schweren Segeltuchs, das zwischen' dem Ende desBugspriets und dem Topp der Vorstenge befestigt war;