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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
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mit dem Winde dahin, das Steuerruder hart auf, und rühmt sichnoch, welch' dauerhaftes Fahrzeug er habe, und wie schwer es sei,dasselbe auch nur leewärts scheu zu lassen."

Ja, ja, Sir Gervaise, ich muß gestehen, solche Seeleute habeich schon gekannt, doch die Zeit heilt auch diese Thorhcit."

Hoffentlich, denn was würde mau wohl von einem Fischedenken, den die Natur mit einem Schweif versehen hätte, der indie Quere statt in die Länge ansliefe ein Geschöpf, das unterseinen Leckicmcn eine Flosse gleich einem Schwerte*) führen müßte,um nicht todt vor dem Winde abzusallen!"

Hier lachte Sir Gervaise herzlich über das Gemälde des un-gestalteten Geschöpfes, welches seine eigene Phantasie geschaffenhatte; Greenly stimmte in diese Fröhlichkeit ein, theils um der Son-derbarkeit der Idee willen, theils ans Ergebenheit gegen den kom-mandircndcn Admiral, wie denn die Scherze solcher Männer vonjeher mit besonderer Gelehrigkeit ausgenommen worden sind. DasGefühl augenblicklichen Unwillens, welches Sir Gervaise zu einemso kräftigen Ansdruck seines Widerstrebens gegen moderne Neuc-rungssncht gesteigert hatte, war durch diesen kleinen Erfolg be-schwichtigt; er lud seinen Kapitän als Ersatz für das Mittags-mahl zum Abendessen ein, und verfügte sich in der besten Launevon der Welt in seine Kajüte hinab, da Galleygo so eben gemeldethatte, daß die Tafel gedeckt sei.

Die Tischgenossen bestanden bei dieser Gelegenheit, außer demAdmirale selbst, blos aus Greenly und Atwood. Das Mahl wareher kernhaft als ausgesucht; das Tafelgeschirr aber reich, dennSir Gervaise pflegte nur auf Silber zu speisen. Außer Galleygosah man nicht weniger als fünf Diener damit beschäftigt, -für dieBedürfnisse der Gäste zu sorgen.

Ein Schiff, von der Größe des Plantagenct, hatte natürlich,

*) Ein an der Leeseite befestigtes Brett, bestimmt, das starke Abfallen desSchiffes zu verhindern. D. tt.