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und den noch vor Anker liegenden Schiffen schon längst aufgehört;Sir Gervaise hätte zwar seine Signale durch die Schiffslinie rück-wärts befördern können, doch mochte er nicht zu diesem Hilfsmittelseine Zuflucht nehmen, indem er schon vollkommen beruhigt war,wenn Bluewater um seine Plane wußte, da er gegen die Bereit-willigkeit seines Freundes, ihn zu unterstützen, auch nicht den ge-ringsten Zweifel hegte.
Um das, was etwa hinter dem Spiegel Vorgehen mochte, be-kümmerte man sich auf dem Plantagenct nur sehr wenig. Zwar sahein Jeder, so lange man überhaupt die Bewegungen noch von derRhede aus beobachten konnte — daß Schiff auf Schiff in schönsterOrdnung absegclte. Jetzt aber war das Hauptinteresse aller Neu-gierigen auf den Horizont im Süden und Osten gerichtet. Dort injenem Theile des Kanals hoffte man auf die Franzosen zu stoßen,denn die Ursache ihres plötzlichen Ausbruchs war für Niemand inder Flotte ein Gehcimniß mehr.
Ein Dutzend der besten Ausguckcr auf dem Schiff mußten denganzen Nachmittag in der Höhe bleiben, und Kapitän Greenly selbstsaß gerade gegen Sonnenuntergang wohl länger als eine Stundemit dem Glas in der Hand auf den vorderen Krcuzhölzern, um denHorizont zu betrachten. Man entdeckte zwar zwei bis dreiSegel, dochwaren es nur englische Küstenfahrer aus Gnernsey oder Jersey, in einenvon den westlichen Häfen von England bestimmt,und höchst wahrschein-lich mit verbotenen Artikeln aus dem Lande des Feindes beladen.
Wie groß auch der Widerwille des Engländers gegen denFranzosen sein mag — gegen die Handarbeiten des Letzteren zeigtder Dritte keine Spur des genannten Widerwillens, und seit dieCivilisation im Gefolge der übrigen Künste auch die Kunst desSchmuggelns eingeführt hat, ist wohl keine Periode zu nennen,wo nicht französische Liqucure, Spitzen und Seidenstoffe gegen eng-lischen Tabak und englische Guineen im Weg der Contrcbande, imKriege wie im Frieden, cingctauscht worden wären.