Druckschrift 
13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
414
Einzelbild herunterladen
 

414

sagt mir, sie sei zu los und tauge schwerlich mehr sür so stürmischesWetter wie dieses."

Daran habe ich nicht gedacht, Sir. Ich wurde hinauf ge-schickt, um mich nach der Schiffsdivision des Oberadmirals umzu-sehen, und dachte da nicht mehr daran, daß die Hicling der Ober-bramstenge zu los sei."

Ja freilich so geht es heutzutage mit all' den jungenHerren;'zu meiner Zeit ja selbst noch zu der Euri gen, AdmiralBlucwater setzten wir nie den Fuß auf eine Wcbeleine, ohneAugen und Hände anzustrcngen, bis nur unfern Postenund wäreLieß selbst der Knopf des Flaggenstocks gewesen erreicht hatten.Das allein ist die rechte Art, um zu erfahren, aus was ein Schiffconstruirt ist!"

Auch ich habe Augen und Hände nach Kräften angestrengt,Kapitän Stowet; doch dießmal galt's, mich sestzuhalten und scharfumherzuschauen."

Das genügt noch nicht nein, das genügt noch lange nicht,wenn Ihr ein tüchtiger Seemann werden wollt. Mit Eurem eigenenSchiff müßt Ihr den Anfang machen; hier müßt Ihr zuerst Alleskennen lernen, und dann, wenn Ihr etn Admiral geworden, Mylord,was Eures Vaters Sohu mit Sicherheit erwarten darf dannwerdet Ihr wohl noch Zeit genug haben, Euch auch um den Restder Flotte zu bekümmern."

Ihr vergeht, Kapitän Stowcl ^"

Nun, nun, Lord Geoffrcy, es wird schon genügen," fielBluewater besänftigend ein, denn er wußte, daß der Kapitän nichtmehr predigte, als er anch buchstäblich ausübte;wenn ich mitEurem Berichte zufrieden bin, so hat sonst Niemand ein Recht, Euchdarüber zu schelten. Meldet Sir Wycherly Wychecombe, daß erans das Verdeck zu mir kommen möge, denn dorthin wollen wirjetzt gehen, Stowel, um uns selbst nach dem Stande des Wettersumzusehen."