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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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nicht gesagt, daß ich unterdessen das neue Segel anfzichen ließ,seit wir zuletzt über diesen Gegenstand mit einander gesprochenhaben. Es ist ein tüchtig Stück Leinwand, Sir; und eng gerefftsteht das Segel trotz der Mauer eines Hauses."

Freut mich, dich zu vernehmen, Stowel; doch dünkt michüberhaupt, daß Euer ganzes Segelwerk gewöhnlich am rechtenPlatze steht."

Nun, Ihr wißt, Admiral Bluewatcr, ich bin lange genugdabei gewesen, um etwas von der Sache zu verstehen. Es istjetzt mehr als vierzig Jahre, seit wir auf der Kalypso beisammenwaren, und diese ganze Zeit über habe ich als Offizier auf Schiffengedient. Ihr wäret damals noch Junker, und dachtet mehr anEure Schwänke als daran, wie man ein Segel aufzicht oder auchNachsicht, ob dasselbe richtig gestellt sei."

Vor vierzig Jahren war freilich nicht viel an mir, Stowel; aberrecht wohl erinnere ich mich noch, mit welcher Geschicklichkeit Ihrdafür sorgtet, daß jede Schote und Boleine, jedes Raaband oderTan seine Schuldigkeit that, gerade so, wie Ihr noch heutigesTages darauf bedacht seid. Apropos, wißt Ihr mir irgendetwas vom Dower zu berichten, und wo er sich wohl heute Abendbefinden mag?"

Nicht daß ich wüßte, Sir; er verließ, wie ich glaube, mitden übrigen Schiffen die Rhede, und muß wohl irgendwo in derFlotte sich vorfinden; doch wird das Logbuch, wie ich wohl behaup-ten darf, alles Nöthige enthalten, wenn er überhaupt in letztererZeit in unserer Nähe gewesen ist. Ich bedaure übrigens, daß wir,statt auf dieser offenen Rhede anzuhaltcn, nicht lieber in einenrechten Hafen eingelaufen sind und unsere Tonnen wieder gefüllthaben, denn meiner Berechnung nach müssen wir wenigstens umsiebenundzwanzighundert Gallonen *) zu kurz gekommen sein, dieuns noch an unserem wahren Bcdarfe abgehen. Dann bedürfen

') Eine Gallone hält 4 Maaß unserer Größe.

D. II.