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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
399
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Signal verstanden habe, und als dicß endlich geschah, so mußtedieselbe langsame Operation auch mit dem zweiten dnrchgcmachtwerden. Endlich öffnete die Schildwache die Kajütcnthüre undCornct erschien abermals vor seinem Admiral.

Dieser hatte sich während dieser ganzen Zeit keinen Augenblickvon der Stelle gerührt und schien kaum zu athmen. Seine Ge-danken schweiften weit von seinen Schiffen entfernt, und zum erstenMal in den zehn Jahren, seit er die Eontreadmiralsflagge führte,hatte er den Befehl, welchen er selbst ertheilt, vergessen.

Die Signale wurden gegeben und beantwortet, Sir," meldeteCornet, sobald er bis an den Rand des Tisches vorgeschritten war,auf welchen sich Bluewater mit dem Ellbogen lehnte.Der Dublinist bereits in unserem Kielwasser, und die Elisabeth steuert raschgegen unsere Wetterseite heran; in zehn Minuten wird sie ihreStelle erreicht haben."

Welche Neuigkeiten bringt Ihr vom Dort und vom Dover,Eornct?" fragte Bluewater, sich selbst aus einem Anfalle tieferZerstreuung emporraffend.

Das Licht des Uork nähert sich uns ganz deutlich, Sir;aber bas des Dover bleibt immer noch ein Fixstern," gab der Lieute-nant, überfeinen eigenen Witz lächelnd, zur Antwort;es erscheintnoch nicht größer, als da wir's zum ersten Mal erblickten."

Es ist immerhin viel, daß man es überhaupt gesehen hat. Ichglaubte nicht, daß man's vom Deck aus bemerken könne."

Man kann's auch nicht, Sir; erst wenn man ein halb DutzendWebeleinen hinaufsteigt, kann man's aufAugenblicke gewahren. Kapi-tän Drinkwater holt seine Laternen am Gaffelende an, und ich kann ihnjederzeit zehn Minuten früher bemerken, als dieß bei jedem anderenSchiffe der Flotte unter den nämlichen Umständen der Fall ist."

Drinkwater ist ein sorgsamer Offiziere doch sagt mir, ändertsich auch die Höhe seines Lichtes hinreichend, um uns den Kurs,in welchem er steuert, zu bezeichnen?"