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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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seine großherzigen Sympathien endlich alles Dieß zusammen-gcnommen, mir allzusehr geeignet, ihn zum Spielball der Bered-samkeit Sir Reginalds werden zu lassen. Wäre er mehr ein prak-tischer Mann gewesen und weniger unter dem Einflüsse seiner lebhaftenEinbildungskraft gestanden hätte sein gutes Glück es gewollt,daß er mit Denen, welche er nun, wenigstens im politischen Sinne,so demüthig verehrte, in näherer Berührung gelebt hätte: ihr Ein-fluß über einen so rechtlich denkenden und hellfehcnden Geist, wieder seinige, würde bald aufgehört haben. So aber hatte er seinLeben auf der See zugebracht, und seine auf's Höchste gesteigerteGeneigtheit, sich die Außenwelt so zu denken, wie er sie zu sehenwünschte war deßhalb ein um so mächtigerer Bundesgenosse fürjene schon genannten Triebfedern seines Handelns. Kein Wunderalso, wenn er Sir Reginalds falsche Versicherung mit einer stürmischenFreude, ja sogar mit einem Herzklopfen aufnahm, das ihm schonlängst fremd geworden war. Eine Zeitlang war sein besseres Ichvon diesen neuen verrätherischen Empfindungen gänzlich hingerissen.

Mittlerweile hatten die beiden Herren den Landungsplatz er-reicht , und sahen sich nun gcnöthigt, sich zn trennen. Des Contre-admirals Barke konnte nur mit Mühe vermittelst der Ruder undBootshaken von einem Anrcnnen an die Klippen zurückgehaltenwerden, und das Einschiffen ward mit jedem Momente mehr undmehr erschwert.

Die Augenblicke wurden jetzt aus mehr als einem Grunde kost-bar, und so war der Abschied kurz. Sir Reginald sprach nurwenig; dagegen sollte, wie er meinte, sein Händedruck dem Gefähr-ten alles Fehlende ersetzen.

Gott sei mit Euch!" so schloß er,und so wie Ihr Euchtreu erweist, mögt Ihr auch glücklich sein in Eurem Unternehmen.Vergeßt nicht,Euren rechtmäßigen Fürsten und die Ansprüche desGeburtsrechtes^ somit Gott befohlen!"

Lebt wohl, Sir Reginald! Wenn wir uns wieder treffen,