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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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gelangen, um gegen Morgen auf sie zu stoßen, so werden wirimmer noch ganz hübsch windwärts kommen. Sir Gervaise hat ih-nen noch nie eine bessere Falle gelegt, als eben heute. Die Elisabethhat alle Hände voll zu thuu, Knabe, und der Wind scheint beiihr sehr schralend *) zw werden. Wenn er sie noch mehr abschlägt,so wird er die Flut unter ihren Luvbug bringen, so daß sie zuletztgegen den Wind wenden muß, und Ließ könnte das Ende un-serer Linie in Verwirrung bringen!"

Was sollen wir aber in einem solchen Falle thun, Sir? Esginge doch gewiß nicht an, daß wir den armen Sir Jarvy sichselbst überließen!"

Das würden wir auch bestimmt nicht thun!" antworteteBluewater, und lächelte über die liebevolle Bcsorgniß des Knaben eine Bcsorgniß, welche ihn sogar den gewohnten Respekt vordem Oberkommandanten vergessen ließ, so daß er ihn mit seinemaus der Flotte üblichen Beinamen benannt hatte.In einem sol-chen Falle wäre es meine Pflicht, so viel Schiffe als möglich zusammeln, und so schnell wir könnten, dahin zu steuern, wo wir dieandern morgen früh zu treffen erwarten dürsten. In dieser Meer-enge laufen wir kaum Gefahr, einander ans längere Zeit aus denAugen zu verlieren, und wir dürfen wohl schwerlich befürchten,die Franzosen so weit westlich zu haben, daß sie vor dem nächstenMorgen mit unseren übrigen Schiffen handgemein werden könnten.Sollten sie dieß dennoch thun, Geoffrey"

Ha, Sir, wenn sie dieß thäten, dann weiß ich schon, wasgeschehen würde!"

Was denn, mein Junge? Angenommen, Monsieur de Ver-villin träfe bei Tagesanbruch mit Sir Gcrvaise zusammen, was

') Schralend knapp, heißt so viel als: das Schiff hat seine Segel so ge-stellt. daß der Wind nur wenig Wirkung auf dieselben ausübt.

D. U.