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meinten, das unbeschreibliche Entzücken des Wiedersehens nach lan-ger Trennnng, die Freuden der Hoffnung und der Hochgenuß derAusregung hätten weit mehr als die stillen Perioden des Friedensihre Dienstjahre mit süßen Freuden bereichert. Da ich selbst nieverheirathet war, so kann ich nur vom Hörensagen urtheilen."
„Ach — bei Männern kann dieß wohl der Fall sein, aberFrau en -— nein — nein — die können nie solche Gefühle hegen."
„Sie sind ja selbst eines Seemannes Tochter, und kennen alsowahrscheinlich auch Jacks Bericht über das häusliche Glaubensbe-kcnntniß seines Weibes: Ein gutes Feuer, ein reines Gewissen, dieKinder im Bett und der Gatte auf der See — das hält Jene we-nigstens für den Gipfel der Glückseligkeit."
„Für Scemannsscherze mag dieß wohl gut sein, AdmiralBluewater," gab Mildred lächelnd zur Antwort; „doch wird cswenig zur Erleichterung eines brechenden Herzens beitragen. -—Nach all' Dem, was ich heute Nachmittag gehört habe, und nachdem plötzlichen Absegeln der Flotte ist wohl zu fürchten, daß einegroße Seeschlacht bevorsteht?"
„Und warum sollten Sie, eine brittische Osfizicrötochter, vorso Etwas zurückbeben? Haben Sie so wenig Vertrauen zu uns,daß Sie vielleicht glauben, eine Schlacht müsse nothwendig miteiner Niederlage für uns enden? Ich habe in meinem Standeschon Mancherlei erlebt, Miß Dnttou, und glaube in gewisserBeziehung über die gewöhnlichen Prahlereien von Großsprechern er-haben zu sein; aber so viel darf ich wohl sagen: wenn wir ein-mal dem Feinde begegnen, so ist cs nicht gewöhnlich, daß unsereLandsleute zu Haus Ursache bekommen, sich der englischen Flagge zuschämen. Ich bin noch nie mit einem Franzmanue zusammen ge-troffen, der nicht das männliche Verlangen bewiesen hätte, denRuhm seines Vaterlandes aufrecht zu erhalten, und ich habe nochimmer gefunden, daß es uns einen harten Kampf kostete, bevorder Feind überwunden war — doch hat mich der Ausgang noch