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Wann habt Ihr je gehört, daß diesem Schiffe insbesondere einsolcher Charakter bcigclegt worden wäre?"
„Nun, Sir, die Kadctcn ans dem Plantagenet prahlen immerdamit, ja rühmen sich sogar noch weit größerer Vorzüge."
„Die Kadeten—ah, so! Nun, die jungen Herren sindfreilich für die Reize ihrer ersten Liebe, mag diese nun am Landeoder auf der See weilen, von jeher besonders eingenommen. HabtIhr jemals von einem alten Sccmanne gehört, daß er denPlantagenet so hoch erhoben hätte?"
„Ich denke doch, Sir," erwiederte Lord Gcoffrey erröthend.„Gallcygo, Sir Gcrvaise's Hofmeister, spricht von nichts Anderem,als von solchen Einbildungen. Es sind wüthende Großprahler, diePlantagencts, Alle mit einander."
„Das ist ganz natürlich," bemerkte Blnewater mit Lächeln;„ihre Namensvettern und Vorgänger haben sich vor Alters durchdie nämliche Eigenschaft bemerkbar gemacht. — Schau einmal aufjene Raaen dort unten, Knabe, und lerne, wie man die Segel einesSchiffs im Winde entfalten muß."
„Kapitän Stowel sagt uns, Sir, die Raaen dürften nichtganz gleich gebraßt werden, vielmehr müsse man die Windbrafsenbeim Luswärtswenden ein wenig vieren, so daß die Marsraa etwasweniger als die untere Raa, und ebenso das Bram- weniger alsdas Marssegel nach vorne zu stehen komme."
„Ihr habt vollkommen recht, Gcoffrey, wenn Ihr Euch inallen diesen Dingen an Kapitän Stowels Ansicht haltet: doch hatnicht Kapitän Grcenly so eben auf dem Plantagenet das Nämlichegethan? Wenn ich von Symmetrie spreche, so meine ich natürlichdie Symmetrie eines Seemannes."
Dadurch war der Knabe zum Schweigen gebracht, doch sträubteer sich immer noch mit allen Kräften gegen die Behauptung, daßirgend ein Schiff feinem eigenen gleich kommen könne.
Mittlerweile nahm es allen Anschein, als ob eine Aenderung