cintreffen sollte, so lange, als er nur immer sür räthlich hält, ausder Rhede zurückzubleiben. Während die Flut im Steigen ist, beab-sichtige ich nicht zu wenden, sondern mit den Halsen am Steuer-bord zu bleiben, und wünsche, daß ihr Me das Nämliche thnnmöchtet. Dicß wird die vorderen Schiffe im Vergleich mit denrückwärtigen bedeutend windwärts treiben und die Flotte möglicher-weise in die Windvicrungslinic bringen: da ich selbst die Vorhutführe, so liegt es mir ob, für die Richtung zu sorgen und dieFolgen zu beachten. Von euch, meine Herren, verlange ich aber,daß ihr den Stand des Wetters nicht aus den Augen verliert undeure Schiffe auf volle Signaldistanz von einander haltet. Kommtein dichter Nebel oder ein heftiger Sturm, dann müssen wir vonder Spitze bis zur Nachhut anfschließen und unser Glück in geschlos-sener Ordnung versuchen. Wer den Feind zuerst erblickt, soll seineLungen nicht schonen, sondern die Nachricht davon nebst der Rich-tung, welche die französische Flotte cingcschlagen, so schnell alsmöglich nach vorn und hinten weiter verbreiten. Tritt dieser Fallein, so habt ihr euch sogleich auf dem Punkte zu sammeln, vonwo die Nachricht ansging: und merktzs euch, laßt mir das Kreuzenwindwärts bleiben, als ob ihr Befehl zum Herumstreifen hättet,wie ihr cs sonst in der Gewohnheit habt'— ihr wißt, ich kanncs nicht leiden. Und nun, meine Herren, ist cs wohl möglich, daßwir uns nie wieder sehen. Gott sei mit euch! Kommt, reicht mirEiner nach dem Andern die Hand, und dann flugs ans eure Boote!Der erste Lieutenant hat Grccnly so eben melden lassen, daß wirauf und nieder sindso laßt die Anker lichten, Greenly, undmacht, daß wir so bald als möglich sortkommcn!"
Der Abschied — eine Scene, wobei Fröhlichkeit und Trauerans eigenthümliche Weise gepaart waren — ging rasch vorüber,und die Kapitäne verschwanden allmählig. Von jetzt an warenAller Gedanken nur aus das Abscgcln gerichtet. '
') jegeliertig.
D. U,