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„Alles, was ich gesetzlich thun kann, will ich auch herzlichgerne thun, Sir Wycherly, um Euch in der Behauptung EuresRechts zu unterstützen; doch sehe ich eigentlich nicht, wie ich mehrübergeben könnte, als ich in Händen habe. 0»i l'-mlt imr nimm,lnoil >>6i' 86*), ist ein gutes Sprüchlein, Sir Reginald; aber erstmuß der Herr die Macht zum Handeln besitzen, ehe sein Bevoll-mächtigter eine Autorität ausüben kann. Mir scheint, dieß ist einFall, wo jede der beiden Parteien, aber ganz ans ihre eigeneGefahr, in ihrem Rechte ist. Der Besitz der Pachtgüter ist aller-dings sicher genug, so wie das Recht über die Pächter: was aberSchloß und Park betrifft, da scheint mir bis jetzt noch Niemandrechtlicherweise Besitz genommen zu haben. Es ist dieß offenbarein Fall, wo ein Titel unmittelbar seinen Nutzen äußert."
„So spricht das Gesetz, Mr. Fnrlong, und ich rathe SirWycherly, als Herr der Besitzung auch den Schlüssel des äußerenThores zu sich zu nehmen."
Kaum hatte Reginald diese Ansicht geäußert, als Wycherlydas Zimmer verließ und, von der ganzen Gesellschaft begleitet, sichin die Halle verfügte. Hier trat er allein in den Vorhof, schloßdas große Hosthor ab und steckte den Schlüssel in seine Tasche.Der junge Mann zeigte dabei ein festes, sicheres Benehmen, dasbei der Dienerschaft den Eindruck, welchen Toms Versprechungenwegen der Legate hervorgcbracht hatten, wieder so ziemlich ver-wischte. Im nämlichen Augenblicke flüsterte Fnrlong dem Sir Re-ginald etwas in's Ohr.
„Jetzt seid Ihr vollkommen im Besitze des Ganzen, SirWycherly," sprach der Letztere lächelnd; „doch ist es eben nichtnöthig, uns Alle als Gefangene zu behandeln, um Eure Ansprüchesicher zu stellen. David, der bisherige Thürstcher, ist, wie Mr.Fnrlong mir sagt, ein treugesinnter Diener, und wenn er den Schlüssel
') Wer durch Andere handelt, handelt durch sich seldst!
D, N.