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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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unter einem sympathetischen Einflüsse. Wenn Ihr beide in harmo-nische Wechselwirkung bringt, werden die testamentarischen Bestim-mungen keinen Falls, weder im Schein »och in der Wirklichkeit anRechtsgültigkcit verlieren."

Sir Wychcrly verstand die Meinung des Arztes und rangmühsam nach Selbstbeherrschung. Er erhob die Feder und brachteihre Spitze glücklich an die ihr bestimmte Stelle. Dann leuchtetesein trübes Auge und schoß einen vorwurfsvollen Blick ans Tom.Mit geisterhaftem Lachen schaute er aus das Papier, fuhr mit derHand über die Stirne, schloß die Augen und fiel auf seine Kissenzurück; alles Bewußtsein des Lebens, seiner Interessen, seiner Pflich-ten oder Gefühle war ihm entschwunden. In zehn Minutenhatte er zu athmcn ausgehort.

So starb nach langem Leben Sir Wycherly Wychecombc. Erwar ein Mann gewesen, in dessen Charakter verschiedene, höchstzweifelhafte Eigenschaften durch seine große Herzensgüte und einemehr passive als aktive Menschenfreundlichkeit ausgewogen wurden.Seinen gewöhnlichen Pflichten hatte er mit gewissenhafter Pünkt-lichkeit und wie ein Mann genügt, in dessen Herzen keine wahrhaftschlimme Neigung Wurzel gefaßt hatte, wohl aber viele wesentlicheund wirklich bedeutsame Vorzüge zur Reise gekommen waren.

Fünfzehntes Kapitel.

Kommt nur. die ihr die schwere Last des LebensGleich Sifyphuö hmanschleppt, und am Ziele,

Dem fernen, hofft ein Ende eures Strebens!

Umsonst! mit mächt'gem Schwünge donnert wiederDer Stein herab in's Thal, reißt eure Arbeit nieder.

Thomson.

'as plötzliche und gewissermaßen unvorhergesehene Ercigniß,das wir am Schluffe des vorhergehenden Kapitels berichtet haben,

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