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ihn kühn gemacht, und ihn zuerst zu dem kecken Versuche veranlaßt,auch seine rechtmäßige Abkunft durch Beweise darlegen und alle darausentspringenden Ansprüche durchsetzen zu wollen. Er war fest ent-schlossen, nach Sir Wycherlv's Hingänge dessen Titel anzunehmen,denn, da kein Erbe für die Baronie vorhanden war, so konnte ermit ziemlicher Wahrscheinlichkeit annchmen, daß — wenn sich ein-mal die Ländereien in seinem ruhigen Besitze befänden, wohl Nie-mand so viel Authcil an der Sache nehmen würde, um ihm seinRecht auf Titel und Rang streitig zu mache».
'Jetzt aber drohte ein Schlag, der alle seine Hoffnungen ver-nichten mußte. Die Unrcchtmäßigkeit seiner Abkunft schien nunauch Andern bekannt zu sein, und aller Wahrscheinlichkeit nach sollteein neues Testament das alte wenigstens in den wichtigsten Bestim-mungen verdrängen. Er konnte sich nicht denken, was wohl dieseplötzliche Veränderung in den Plänen seines Onkels hervorgernfenhatte, denn er kannte sich selbst nicht hinlänglich, um zu begreifen,daß die wenigen Monate näheren Umgangs, welche auf den Todseines verehrten Vaters gefolgt waren, vollkommen hingereicht hat-ten, um Sir Wychcrly über seinen wahren Charakter aufzuklärenund ein Mißfallen in ihm zu erregen, das sich bis jetzt, da derAugenblick zu handeln cs wecken mußte, nur passiv verhalten hatte;am wenigsten von Allem aber konnte er verstehen, wie der geistigeGesichtskreis des Menschen, sowohl was Vergangenheit, als wasZukunft betrifft, bei der Annäherung des Todes auf so überraschendeWeise geläutert und erweitert werden konnte. Zwar waren seinemOheime hin und wieder einzelne Aeußerungeu ernstlicher Unzufrie-denheit entschlüpft, doch hatte derselbe seinen Unwillen so viel alsmöglich gedämpft und vorsichtig die Gelegenheit abgcwartet, woer das besagte Testament am besten bei Seite schieben oder,was noch besser wäre, seinen Neffen, wie jetzt, gänzlich von derNachfolge ausschließcn könnte.
Endlich waren die nöthigen Vorkehrungen getroffen; Atwood