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bereits sehr gute Nachrichten eingclaufcn. Seit diese Meldungihm überbracht wurde, ist der Kranke wieder sichtlich aufgelebt."
„Ach, mein thcurer Ülamensvctter!" crwicderte Tom mit trau-rigem Kopsschntteln; „Ihr könnt meines geliebten Oheims Consti-tution und Stimmung unmöglich so gut kennen als ich selbst!Verlaßt Euch darauf, die Acrztc haben recht, und Eure Hoffnungensind nur trügerisch. Daß mein verehrter Onkel Mrs. Dntton undMiß Mildrcd, die er Beide verehrt und hochschätzt, zu sich berufenließ, sieht eher aus, als ob er von Ihnen Abschied nehmen wollte,und was Sir Reginald Wychccombc betrifft — der zwar ohneZweifel ein Anverwandter ist — so glaube ich, daß seine Berufungans einem Mißverständnisse beruht, denn er wird von dem älterenZweige der Familie kaum als Scitenverwandter anerkannt, undstammt nur von dem Halbblute."
„Halb --- was, Mr. Thomas Wvcheeombc?" hörte man denViceadmiral so unerwartet hinter dem Sprechenden fragen, daßalle Anwesenden plötzlich zusammcnschrakeu. Sir Gervaise hattesich nämlich beeilt, seinem Freunde so wie den beiden Damen ent-gegen zu gehen, so bald er deren Ankunft erfahren hatte. „Ichbitte wegen meiner plötzlichen Frage um Verzeihung, Sir; da ichübrigens Derjenige war, der Sir Reginald Wychccombe hcrbcirufcnließ, so fühle ich ein besonderes Interesse, seine Verwandtschaft mitmeinem Wirthc genau kennen zu lernen."
Tom war bei der unerwarteten Frage zusammcugeschrocken undsehr blaß geworden; nach einiger Zeit stieg ihm jedoch das Blutwieder bis in die Schläfe — er wurde ruhiger, und gab endlich mitfester Stimme zur Antwort;
„Halbblut, Sir Gewaise. ES ist dieß ein Verwandtschafts-grad, der den Betheiligten ans der Liste der zur Nachfolge Berech-tigten auSstrcicht, und der hier somit natürlich auch jede Nothwcndig-keit oder den Wunsch, Sir Reginald zu sehen, von selbst aufhcbt."
„Halbblut — habt JhvS gehört, Atwood?" flüsterte der