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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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In Folge dieser persönlichen Eigenthümlichkeiten hatten dieKapitäne schon häufig die Bemerkung gemacht, daß Blnewatereigentlich der Aeltere, und Oakes der Jüngere unter den beidenBefehlshabern hätte sein sollen, in welchem Falle gewiß ihr ver-einigtes Kommando nichts zu wünschen übrig gelassen hätte. Dochmüssen diese kritischen Bemerkungen auch großentheils auf Rechnungder allgemeinen Vorliebe der Menschen geschrieben werden, womitsie selbst au Dingen, welche an und für sich vortrefflich sind, einenFehler finden zu müssen glauben, um mit der Angabe der Wegeund Mittel, wodurch dieselben sich etwa verbessern ließen, ihreeigene Ueberlcgcnheit zu beweisen. Hätten Beide in der Armeegedient, so möchte diese Ansicht allerdings mehr praktische Wahrheitfür sich gehabt haben; bei den gewöhnlichen Seegefechten aber,wo es hauptsächlich nur auf ein keckes Augrcifcn des Feindes an-kam, waren Sir Gervaise's Kühnheit und Ungestüm kein schlechterErsatz für mangelnde Taktik.

Kehren wir übrigens wieder zu unserer Erzählung zurück.

Blnewater wurde bei seiner Landung von Allen, die sich amLandungsplätze oder in dessen Nähe befanden, mit tiefer, allgemeinerEhrfurcht begrüßt; er selbst crwiedcrte diese Artigkeit mit einerflüchtigen, doch höflichen Verbeugung, welcher man übrigens dieZerstreutheit seines Wesens wohl anmerkte, und begann alsbald denAbhang hinanzusteigen. Er hatte bereits die grasige Auffahrt aufder Höhe erreicht, che er überhaupt gewahr wurde, daß uoch Je-mand hinter ihm war. Indem er sich umwandte, bemerkte er, daßihm der Kadet aus den Fersen folgte; es war der lautere Respekt,der einen Jungen von seiner Jugend und Behendigkeit abhielt, anseinem Vorgesetzten vorbei den Abhang hinanzuhüpfcn. Dem Ad-miral fiel es sogleich bei, wie wenig Unterhaltung ein Knabe vonseinen Gewohnheiten an einem Orte wie Wychecombe finden würde,und so beschloß er in seiner Gutmüthigkeit,denselben mit sich zu nehmen.

Ihr werdet hier wohl schwerlich irgend eine Unterhaltung