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Vor Anker liege! Es scheint, auf dem Dache des Hauses ist einguter Ausguckcr, von wo man einen Theil der Rhede übersehenkann. Magrath und die Anderen haben, wie ich höre, die ganzeNacht bei dem armen Sir Wycherlv Angebracht; doch geht's mitseinem Kopfe immer noch nicht besser. Ich fürchte sehr, der gute,alte Mann wird nicht mehr ganz aufgetakelt werden können. Ichwerde so lange hier bleiben, bis stch's mit ihm entschieden hat, undda wir nufere Ordrcn im günstigsten Falle doch erst bis übermor-gen erwarten dürfen, so bin ich eben so gut hier, als auf meinemSchiffe. Komm' an's Land und frühstücke mit uns, dann wollenwir zusammen berathen, ob cs besser ist, hier zu bleiben oder dasWrack zu verlassen. Adieu!
Oakcs."
„An Contreadmiral Bluewater."
„P. S. — Es ist heute Nacht Etwas vorgefallcn, was mitSir Wvcherly's Testamente zusammcnhängt, und mich ganz be-sonders zu dem Wunsche veranlaßt, dich heute Morgen, so baldals möglich bei mir zu scheu.
O."
Sir Gervaise hatte, wie dieß sonst bei Frauen gewöhnlich ist,der Hauptsache erst in seinem Proscripte erwähnt. Die Scene dervergangenen Nacht hatte sich beim Erwachen gewaltsam seiner Er-innerung aufgedrängt, und so hatte er bei Tagesanbruch seinSchreibzeug verlangt und oben erwähntes Billct abgcsendct, weiler selbst für die erste paffende Stunde, die sich finden ließe, einezweite Unterredung bei dem Kranken nachzusuchcn beabsichtige, undzu diesem Behufe möglichst viele gewichtige Zeugen um sich zu ver-sammeln wünschte.
„Was Teufels kann denn mir Oakcs mit Sir Wycherly's Testa-mente zu schaffen haben!" dachte der Contreadmiral. „Uebrigcnserinnert mich dieß nebenbei an mein eigenes und an meinen ncu-lichen Entschluß. Was wären meine armseligen 30,000 Pfund für