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„Nicht im Geringsten, Sir Gervaise," antwortete Tom mitseinem gewohnten widrigen Lächeln. „Er ist blos ein Virginier,wie Ihr wisset, Sir, und kann nicht wohl zu uns gehören. Ick'habe meinen Oheim öfter sagen hören, daß der junge Mann wahr-scheinlich von einem alten Bedienten seines Vaters abstamme, derwegen Diebstahls in einem Silberladen auf Ludgate-Hill deportirtund schon früher wegen lügenhaften Vorgebens, daß er zu derFamilie Wychccombe gehöre — arrctirt worden war. Man sagtmir, Sir Gervaise, daß sich in den Kolonien mehr als genug Per-sonen vorfinden, die von derartigen Vorfahren abstammcn."
„Ich kann nicht sagen, daß ich es so gefunden Härte, trotzdem,daß ich als Kommandant einer Fregatte mehrere Jahre lang aufder nordamerikanischen Station diente. Der größere Theil derAmerikaner besteht, wie die Mehrzahl der Engländer, ans niederenTaglöhnern, die sich in einer entfernten Kolonie niedergelassen haben,wo die Civilisation noch nicht weit vorgeschritten ist. Die Bedürf-nisse sind dort gar mannigfaltig, die Mittel dagegen sehr beschränkt.Was übrigens den Charakter der Bewohner anbetrifft, so möchteich beinahe vermuthen, daß sie Denen, welche sie hier im Stamm-lande verlassen, durchaus nichts nachgebcn; unter dem Adel derKolonien habe ich vollends Männer aus dem besten Blute desMutterlandes getroffen — natürlich lauter jüngere Söhne und derenAbkömmlinge, aber Alle von ehrwürdigem, geachtetem Stamme!"
„ Ei, Sir, das wundert mich wahrlich! So viel weiß ich übrigensgewiß, die allgemeine Meinung lautet ganz anders. Jedenfalls hatdie Sache keine Beziehung aus unfern fraglichen Herrn — oderFremdling, wie ich ihn nennen möchte, denn ein solcher ist er inWychecombe — und zwar Einer, der nicht das geringste Recht zuder Behauptung besitzt, daß er zu uns gehöre."
„Habt Ihr jemals vernommen, Sir, daß er auf diese EhreAnspruch macht?"
„Aus direktem Wege nicht, Sir Gervaise, doch soll er, wie