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men, war der Bediententisch fast eben so wohl versehen wie dieHerrentafel. Statt des Weins erfreute sich die Dienerschaft des un-beschränkten Genusses von doppeltgcbrautem Ale, und der Unter-schied der beiderseitigen Getränke bestand mehr in dem Namen alsin der Beschaffenheit derselben. Wie die meisten Engländer in derMitte des vorigen Jahrhunderts, so trank auch der Herr von Wyche-combc-Hall Portowein, und zwar nicht einmal von der feinsten Sorte,sondern von einer Qualität, die eben so rauh, ehrenfest und starkwie der Trinkende selbst war; die Dienerschaft dagegen genoß einMalzgebräu, das in Stärke und Wohlgeschmack den höchsten Gradder Trefflichkeit erreicht hatte. Zwischen mittelmäßigem Wein undvorzüglichem Ale ist die Entfernung nicht eben unbegränzt — eineWahrheit, wovon sich Sir Wycherly's Haushalt schon längst durchhäufig angcstellte praktische Vergleichungen überzeugt hatte, so daß,Mrs. Larder und den einzigen Mundschenk ausgenommen, die ganzeübrige Dienerschaft zu dem wohlweisen Entschlüsse gelangt war,lieber bei dem heimischen Gebräue stehen zu bleiben.
Bei gegenwärtiger Veranlassung war auch nicht eine einzigeSeele in dem ganzen Hanse mit dem Grunde unbekannt, der denBaronet bestimmte, die Nacht dnrchschwärmcn zu wollen. Sämmt-liche, männliche sowohl wie weibliche Einwohner in und um Wyche-combe waren, sogar bis auf die Kinder herab — treu ergebeneAnhänger des hannoverschen Hauses, und sobald man nur erstwußte, daß diese ihre Gesinnung durch mannhaftes Zechen an denTag gelegt werden sollte, so ertönten an allen Ecken und Endendie loyalen Trinksprüche: „Heil unserem König Georg, den Gottsegnen möge!" und „Untergang dem Prätendenten und seinemtollen Sohne!" Alle Hausbewohner ohne Unterschied machten sichsofort mit einem Eifer an die Erfüllung ihrer Pflicht, der, wenndas Trinken allein ausrcichen würde, jedweden Usurpator aus denThron hätte heben können.
Als daher Admiral Bluewater das Zimmer seines Freundes