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Beide machten sich übrigens, ohne weitere Zeit zu verlieren,an ihr Geschäft; der Sekretär stellte die Kerzen ans den Tisch,Sir Gervaise nahm einen Stuhl und erbrach das Siegel. Dochmitten unter dem Lesen schaute der Viccadmiral plötzlich auf undunterbrach sich mit dem Ausruf:
„Wie, du willst uns doch nicht verlassen, Blnewater?"
„Ihr habt vielleicht geheime Geschäfte mit Mr. Atwood, SirGervaise, und ich thäte dann besser, mich zu entfernen."
Nun hatte aber Atwood, trotzdem, daß Sir Gervaise Oakes,wie er steif und fest glaubte, das Gcheimniß von der jakobitischcnVorliebe seines Freundes niemals weder durch Wort noch durch Blickvcrrathcn hatte — das Vorhandensein cincrsolchcn Gesinnung dennochergründet, und zwar ohne dabei zu unwürdigen Hilfsmitteln seineZuflucht zu nehmen. Er war weder ein Horcher, noch hatte erjemals, wie dicß bei Männern in der Umgebung hochgestellter Per-sonen so häufig geschieht, die geheime Korrespondenz seines Herrnerbrochen , er verdankte vielmehr sein ganzes Wissen lediglich einemnatürlichen Scharfsinn und einigen unvermeidlichen glücklichen Zu-fällen. Bei der gegenwärtigen Veranlassung fühlte der Sekretär,mit dem Takte eines Mannes von Erfahrung, daß man seinerGegenwart wohl entbehren konnte, und er machte demgemäß derDiscussion zwischen den beiden Admiralen durch eine höchst zeitigeBemerkung von seiner Seite ein Ende.
„Ich bin mit dem Abschreibcn der Briefe noch nicht fertig,Sir Gervaise, und will gehen, um dieses Geschäft zu beendigen,"sagte er. „Solltet Ihr meiner heute Nacht noch bedürfen, sowerde ich auf Lockers Nus — so hieß nämlich der Kammerdienerdes Admirals — augenblicklich wieder bei Euch erscheinen."
„Dieser Atwood besitzt für einen Schotten einen staunens-werthcn Instinkt," rief der Viccadmiral, sobald sich die Thürchinter dem Sekretär geschlossen hatte. Er weiß nicht nur, wannman seiner bedarf, sondern auch, wann dicß nicht der Fall ist.