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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
113
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Von Schottland habe ich Euch freilich keine so guten Nachrichtenmitzutheilen, denn Euer Namensvetter hier überbrachte uns dieNeuigkeit, daß der Sohn des Prätendenten in jenem Königreichegelandet sei und die Clane daselbst zum Kampfe um sich versammle.Er ist, wie cs scheint, ohne alles Geleite von Seiten der Franzosenin's Land gekommen, und hat sich einzig und allein dem irregelei-teten Adel, unter dem die Anhänger seines Hauses zu suchen sind,vertrauensvoll in die Arme geworfen."

Das ist wenigstens eine ächt ritterliche eines Prinzenvollkommen würdige That!" rief Admiral Bluewatcr.

Ja, insofern sie an unbesonnene Tollheit gränzt. Englandläßt sich nicht nur so mit einem Schwarm halbnackter Schottlän-der erobern!"

Ganz richtig aber England kann nichtsdestoweniger durchEngland selbst erobert werden."

Sir Gervaisc zog hier vor, zu schweigen, - denn nie zuvor warBlucwater so nahe daran gewesen, seine politischen Gesinnungenin Gegenwart dritter Personen zu verrathen. Diese Pause machtees Sir Wycherly möglich, endlich wieder zu Wort zu kommen.

Laß doch 'mal sehen, Tom," sprach jetzt der Baronet, fünf-zehn und zehn sind dreißig und zehn sind fünf und vierzig esist jetzt gerade dreißig Jahre, seit die Jakobiten ihren letzten Aus-stand versucht haben! Es scheint, ein halbes Menschenleben genügtnoch nicht, um den Heißhunger eines schottischen Magens nachenglischem Golde stillen zu können."

Selbst zweimal dreißig Jahre würden kaum das Drängeneines edlen Geistes zu stillen vermögen, wenn gerechte Ansprücheihm den Weg auf den englischen Thron eröffnetcn," bemerkte Blue-watcr kalt.Mir meines Thcils gefällt der hohe Muth diesesjungen Prinzen, denn nur wer muthig wagt, verdient sich auchder Kühnheit Lohn. WassagenSie dazu, meine schöne Nachbarin?"

Wenn Sie mit Ihrer allzuartigen Anrede mich gemeint haben,Die beiden Admirale. 8