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war eine heftige, fast unbezähmbare Neugierde in seinem Hellen, blauenAuge zu lesen, und feine ganze Miene schien von einem Gefühle be-herrscht, das seinem sonstigen Wesen gänzlich fremd war. Allein dieGewohnheit der Disciplin und der pflichtmäßigcn Unterordnungunter den Höheren gab ihm genügsame Selbstbeherrschung, umeine freiwillige Mitthcilung seines Freundes geduldig abznwarten.
In diesem Augenblicke öffnete sich die Thüre und Wychcrlytrat in dem Zustande, wie er eben vom Pferd gestiegen war, in'sZimmer. Ein einziger Blick ans sein hastiges Wesen, so wie ansseine ganze Erscheinung genügte, um zu erkennen, daß er Etwasvon Wichtigkeit mitzuthcilen habe, und Sir Gervaisc machte ihmauch sogleich ein Zeichen, daß er schweigen sollte.
„Es gilt den Dienst des Königs, Sir Wychcrly," sprach derViceadmiral, „ich hoffe deßhalb, daß Ihr uns ans einige Minutenentschuldigen werdet. Ich bitte, daß Ihr Euch, sobald die Essens-zeit erschienen ist, mit der verehrten Gesellschaft zu Tische setzetund uns als alte Freunde betrachtet und behandelt, gerade sowie ich Euch betrachten würde, wenn wir uns am Bord des Plan-tagenct befänden. — Admiral Blncwater, wollt Ihr gefälligst anunserer Berathung Theil nehmen?"
Ohne ein weiteres Wort zu sprechen, verließen die beiden Ad-mirale mit dem jungen Lieutenant die Speisehalle, nur sich in SirGervaise's Bcsnchzimmer wieder zu vereinigen. Dort angekommcn,wandte sich Letzterer mit der Miene des Vorgesetzten an Wychcrly.
„Eigentlich," so begann er, „hättet Ihr wegen Eurer Säum-niß meinen Tadel verdient, junger Herr, wenn ich nicht EuremAeußeren nach vermnthen müßte, daß irgend ein wichtiges Ereignißan Eurem längeren Ausbleiben Schuld ist. Hatte etwa die Postden Marktflecken schon passirt, Sir, noch ehe Ihr ihn erreichenkonntet?"
„Das nicht, Admiral Oakes; vielmehr habe ich das Vergnü-gen, Euch zu vermelden, daß Eure Depeschen schon seit mehreren