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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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und ebenso erwartete er, daß sein Namensvetter, der Lieutenant,die heutige Nacht unter seinem Dache zubringen würde.

Der Tag verstrich aus die gewöhnliche Weise, wie dich aufsämmtlichcn Landsitzen der ganzen Welt und, wie wir glauben, auchzu allen Zeiten Sitte gewesen sein muß: nach dem Frühstück trenntesich die Gesellschaft, und Jeder ging derjenigen Beschäftigung nach,die für seinen Geschmack oder seine Stellung am passendsten erschien.Sir Gcrvaise hatte einen Boten nach dem Plantagenct gesendet,um dort einige Papiere für ihn zu holen, und brachte den übrigenTheil des Morgens mit Schreiben zu; Admiral Blncwatcr ging alleinim Park spazieren; Atwood war bei seinem Vorgesetzten beschäftigt;Sir Wycherly ritt auf's Feld, um nach seinen Taglöhnern zu sehen,und Tom Wychccombe nahm eine Angelrnthe zum Fischfang wieer vorgab, in Wirklichkeit aber, um nach der Landspitze znrückzu-kehrcn und in der Hütte oder deren Nachbarschaft chcrnmzuspionircn,bis die Zeit zur Heimkehr hcrangckommen wäre. Zur bestimmtenStunde sandte Sir Wycherly seinen Wagen, um die Frauen abzu-holen, und einige Minuten vor dem festgesetzten Zeitpunkte begannsich die Gesellschaft in dem großen Speisezimmer zu versammeln.

Als Sir Wycherly in die Halle trat, fand er die Familie Dnttonbereits anwesend und Tom damit beschäftigt, die Honneurs des Hauseszu machen. Von dem Quarticrmcistcr und seiner Tochter brauchenwir wohl nicht mehr zu berichten, als daß Elfterer in seiner bestenUniform erschien und diese war, wie damals überhaupt die ganzeSecmannsgarderobe, ausnehmend schmuck und reinlich so wie daßLetztere sich wieder von ihrem Unwohlsein erholt hatte, wie die blü-hende Gesichtsfarbe bewies, welche bei einem fortwährenden sanftenErröthcn ihr liebliches Gefichtchcn nur noch reizender machte. IhrAnzug war ganz so wie er sein mußte niedlich, einfach und zudem Ganzen trefflich passend. Ihrem Wirthe zu Ehren hatte sieheute ihren besten Putz angelegt; doch war dieser ganz nach ihremStande eingerichtet, obgleich der wenige Schmuck, der für ein