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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Auf diese Art war David (so hieß er nämlich mit seinem eigent-lichen Namen) ein Individuum von ganz besonderer Art, das keinerauf einem Kriegsschiffe vorkommenden Gattung zngctheilt werdenkonnte; der Erste voran bei jedem hitzigen Handgemenge: der Kom-mandant einer Kanone ließ er sich häufig auch als kühner Klet-terer auf den Raacn sehen, und zwar allemal, um, wie er sagte, seineHand auch so ein wenig bei der Sache im Spiel zu haben, bis erdann wiederum in friedlichen Zeiten und bei gutem Wetter zu demDienst in seiner Kajüte Herabstieg. Fast dreißig Jahre hatte er sohalb als Hofmeister und halb als Matrose auf der See verlebt;auf dem Lande dagegen war er eher geheimer Rath und Kabinets-miuister als seines Herrn Diener, denn so wie er das Schiff ver-lassen hatte, war er zu jedem andern Dienste gänzlich unbrauchbar,obwohl er seinen Herrn niemals weder zu Land noch zu Wasser auflänger als eine Woche verlassen hatte. Der Name Galleygo endlich,ein Spitzname, den seine NebcnmarSgastcn ihm ansgetricben hatten,war in den letzten zwanzig Jahren so allgemein gebraucht wor-den, daß viele seiner Schiffsgenoffen ihn sür seinen wirklichen Tauf-namen hielten.

Als diese Mischung von einem Kajütcndicncr und einem Vor-kastellmatrosen den oben erwähnten Befehl erhielt, berührte ereine Cercmonie, die er jedesmal befolgte, sobald er mit Sir Gcr-vaisc sprach, die Haarlocke auf seiner Stirne mit der einen Handden Hut hatte er nämlich schon in einer Entfernung von zehn biszwölf Schritten abgenommcn und gab dann seine gewöhnlicheAntwort:

Ja, ja, Sir Euer Gnaden sind selber einmal jung ge-wesen und wissen, wie cs in dem Magen eines jungen Herrn, dersechs Monate lang in der Bai von Biscaya gefastet und dannvollends gar in dem Magen eines Dieners von einem solchen jungenHerren auSsehen mag. Jedesmal, so oft ich sechs oder acht dieserleichten Kreuzer in meiner Nachbarschaft sehe, weiß ich schon zum