werden kann, da er einen Viceadmiral nnd Konunandircndcn 011Lluebzu bedienen die Ehre hat."
„Ei, w ir haben ja auch zuweilen die ganze Flotte zu futtern,und verdienen darum wohl einige Nachsicht, wenn wir manchmalgewaltsame Requisitionen veranstalten. Hör' einmal, Galleygo, dumußt dir ein Fuhrwerk nebst Bespannung verschaffen und vier oderfünf Meilen weiter in'S Innere cindringcn, denn ebensogut könnteman in Fischangen ächte Perlen zu finden erwarten, als man unterdieser Unzahl von Küchenmeistern und Jungen noch etwas Feinesaufzutreiben hoffen dürfte. Ich selbst speise für heute am Land;Kapitän Greenly aber ist ein großer Freund von Hammelsrippcn —nicht zu vergessen!"
Dieß sprach der Admiral mit der freundlichen Gutmüthigkeiteines Mannes, der seine Dienerschaft auf dem vertrauten Fußeuntergeordneter Freunde zu behandeln gewohnt ist.
Galleygo war als Proviantmcister von so wenig versprechendemAeußern, daß ein Edelmann auf dem Lande ihn kaum bei sich ge-duldet haben würde; dafür hatte er aber das gegenwärtige Amtbei seinem jetzigen Herrn von dem Augenblicke an bekleidet, dadieser seine Laufbahn mit dem Kommando einer Schaluppe eröffnete.Seine ganze Jugend hatte er unter den Marsgasten verlebt undwar auch in der That ein trefflicher Matrose; durch Zufall war erfür einige Zeit ans seinen jetzigen Posten versetzt worden, und Kapi-tän Oakes war mit seinem Diensteifer, besonders aber mit seinerOrdnungsliebe so ausgezeichnet zufrieden gewesen, daß er ihn später,trotz der Sehnsucht, die der ehrliche Bursche nach seiner geliebtenLustregion verspürte, in der Kajüte znrückbehielt. Zeit und Ge-wohnheit versöhnten den Hofmeister zuletzt mit seiner Stellung,doch war er nicht dazu zu bewegen, sie anders als unter der aus-drücklichen Bedingung anzunehmen, daß er bei keiner Gelegenheit,wo man der Dienste eines tapferen Matrosen bedürfen würde, alsein bloßer ,Faullenzcr^ betrachtet werden sollte.