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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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in dem Dörfchen hervorbrachte. Der Ankerplatz war, was Grundund Boden betraf, vortrefflich, konnte aber in jeder andern Bezie-hung kaum eine Rhede genannt werden, da er die Schiffe vor kei-nem andern als vor dem direkten Landwinde zu schützen vermochte,der zufällig in diesem Thcil der Insel nicht der vorherrschende war.Manchmal ließ sich wohl ein kleiner Kreuzer auf der offene» Seeerblicken; auch hatten sich schon einzelne Fregatten bei ungünstigerWitterung daselbst vor Anker gelegt, um eine Aenderung des Wet-ters abzuwartcn: von Flotten aber war dieß die erste, die man seitMenschengcdcnken in der Bucht unterhalb der Klippen vor Ankergesehen hatte.

Der Nebel hatte die ehrlichen Dorfbewohner verhindert, sichvon der unerwarteten Ehre, die ihnen widerfahren war, sogleichselbst zu überzeugen; erst als die beiden Kanonenschüsse ihnen zuOhren drangen, verbreitete sich die wichtige Nachricht mit entspre-chender Geschwindigkeit über die ganze umliegende Gegend.

Der Flecken Wychccombe lag zwar nicht geradezu im Ange-sichte der See: doch fanden Sir Wycherly und seine Gesellschafterbeim Eintritte in das Dörfchen die kleine Gasse bereits mit Be-suchern von der Flotte angefüllt. Jedes Schiff hatte wenigstensein Boot, manche sogar deren drei und vier an's User gesendet;Hofmeister und Kanoncndccks-Aufseher, Küchenjungen und Kadeten-diener und andere solche Harpicn waren schaarenweisc an's Landgeströmt; hier hatten sie einen Winkel der Erde vor sich, wo Pro-viantboote noch unbekannt waren, und wollte demnach der Bergnicht zu Mohamed kommen, so mußte dieser wohl oder übel denBerg aufsuchcn. Eine einzige halbe Stunde hatte genügt, um dienoch unverdorbene Einfalt des Weilers zu Grabe zu tragen, undMilch, Eier, frische Butter, Gemüse, alle sonstigen Lebensmittelund reisen Früchte waren bereits um volle hundert Procent imMarktpreise gestiegen.

Sir Gervaise hatte seine Flotte das südliche Geschwader ge-